Circus Maximus

Aus Theoria Romana

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Der Circus Maximus zwischen den Hügeln Palatin und Aventin gelegen, entstand schon zu Beginn des Römischen Reiches. Um 500 v. Chr. vergnügten sich hier die Zuschauer bei Schaukämpfen und Wagenrennen. Diese Art der Unterhaltung und des Nervenkitzels fand bei den Römern immer mehr Anreiz und begeisterte Anhänger.

Er wurde mehrmals vergrößert, und bekam auch eine immer prachtvollere Ausstattung. Schließlich fanden auf den Tribünen mehr als 250.000 Menschen Platz. Der Circus hatte eine Länge von 600 Metern und war rund 150 Meter breit. An der Westseite lagen die Boxen für die Gespanne, die careres, die anfangs aus Holz, später aus Tuffstein oder Marmor bestanden. Die Arena, war ein sandiger Platz und vollständig eben. Durch den Sand wurden der Aufschlag der hufeisenlosen Pferde gemildert.

In der Mitte der Arena verlief eine Aufschüttung, die sie in zwei Bahnen teilte. Die Lenker mussten ihre Rennwagen um diese spina herum führen. Zur deutlichen Markierung standen an jedem ihrer Enden drei Malzeichen in Form eines Kegels aus vergoldeter Bronze (metae).

Anfangs bestanden die Sitzplätze aus Holz. Dies war allerdings mit der Gefahr des Einsturzes verbunden. Für die Senatoren wurden später Steinplätze errichtet. Die Bodengänge des Untergeschosses dienten als Eingang, teilweise führten sie in Tavernen, in denen für das leibliche Wohl gesorgt wurden.

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