Altar

Aus Theoria Romana

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Der foculus, der Altar in seiner kleinen, tragbaren Form, war für jedes Opfer unverzichtbar. Er diente zur Durchführung unblutiger Opfer, im Zuge einer großen Opferung für die Verrichtung der Voropfer.

Der Opferaltar, meist aus Stein mit einer Rasendecke, war für das blutige Opfer vonnöten und diente zum Verbrennen des Anteils, der den Göttern zufiel. Er stand meistens vor dem Tempelgebäude auf dem Tempelvorplatz, konnte jedoch auch isoliert an einem heiligen Ort, beispeilsweise einem heiligen Hain, stehen. Prinzipiell kam der Opferaltar ohne Tempel und Kultbild aus, da im Altarritus kein Bezug darauf bestand. Ein Altar konnte bei Bedarf auch improvisiert werden.


Quelle: Jörg Rüpke: Die Religion der Römer, C.H. Beck, München 2001

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