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Gaius Iulius Caesoninus

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10.11.2019 22:39



Phocylides, Maiordomus

Was nun folgen sollte war die ewig gleiche Mär, wie er sie schon seit Jahrzehnten fast unverändert herunterleierte, wann immer ein neuer Sklave im Haushalt eingewiesen werden musste. Hin und wieder vielleicht etwas variiert, je nachdem, wie gerade ihr Weg war, aber bei fast allen Einführungen das gleiche. In den letzten Monaten waren vermehrt neue Sklaven in den Haushalt gekommen, weshalb Phocylides sein Sprüchchen öfters hatte aufsagen müssen, als in der Periode davor.

Vom Atrium aus hatte er die Neue die Treppen hinuntergeführt. Während er die Stufen hinunterstieg erklärte er ihr: "Also, das wird jetzt so ablaufen. Ich zeige dir jetzt einmal alles hier unten, da das Untergeschoss sowas wie unser Refugium als Sklaven ist und du alles hier kennen solltest. Danach werden dir die ersten Aufgaben im Haushalt zugewiesen, verstanden?" Beinhahe wäre er jetzt gestolpert und die Treppe hinuntergestürzt, aber gerade noch im rechten Moment hatte der Maior Domus sein Gleichgewicht wieder gewonnen. Japsend richtete er sich kurz ("Bei allen Göttern!"), ehe es auch schon wieder tiefer ging. "Also, ich bin der Maior Domus des Hauses, das heißt abgesehen von der Herrschaft bist du in erster Linie mir gegenüber verantwortlich und führst alle Arbeiten aus, die ich dir auftrage, oder auftragen lasse. Nun kurz zum Haus. Der Hausherr der Domus Iulia, wie auch überhaupt der Vorsteher der Gens Iulia ist der ehrenwerte Augur und Senator Lucius Iulius Centho. Ansonsten leben aktuell sechs Familienmitglieder im Haus, denen wir dienen und alle Befehle entgegennehmen müssen. Einen von ihnen, Dominus Caesoninus hast du ja gerade kennengelernt. Von der Familie muss wie gesagt jeder Befehl angenommen und ausgeführt werden. Ich gebe dir später eine Liste mit allen nötigen Namen und den Personenbeschreibungen dazu."

Sie standen jetzt am unteren Absatz der Treppe. Phocylides wies auf den Raum links von ihnen. "Das da ist mein Officium. Solltest du ein Anliegen an mich haben, kannst du mich dort jederzeit aufsuchen. Hast du ansonsten Fragen bis hierher?"

Sim-Off: Damit man sich alles bei der kommenden Führung etwas besser vorstellen kann, verweise ich hier noch einmal auf die Grundrisspläne der Domus Iulia.




MAIORDOMUS - DOMUS IULIA
10.11.2019 22:39 Gaius Iulius Caesoninus ist offline E-Mail an Gaius Iulius Caesoninus senden Beiträge von Gaius Iulius Caesoninus suchen Nehmen Sie Gaius Iulius Caesoninus in Ihre Freundesliste auf
Eireann

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10.11.2019 23:10

Mit einem mürrischen Glanz in ihren Augen stapfte Eireann hinter dem Maiordomus durch die Gänge. Schließlich einige Treppen hinunter. "Wieviele Sklaven stehen unter deinem Befehl?" Dabei hielt sie kurz in ihren Schritten inne, als diese Worte über ihre Lippen drangen. Das sich dabei eine ihrer Augenbrauen in die Höhe schob durfte ihm entgangen sein. "Muss ich mir mit allen Sklaven eine große Schlafkammer teilen? Das bin ich nicht gewohnt." Jene letzten Worte murmelte Eireann nur. Schließlich war ihr innerlich bewusst das der Maiordomus garantiert nicht auf ihre Befindlichkeiten eingehen würde.

Immer tiefer ging es die Treppe hinunter, sodass Eireann ihren Blick neugierig schweifen ließ. Schließlich gab es in jedem Eck etwas zu entdecken. So auch hier. "Die anderen Herrschaften sind sie nett?" So nett wie Spinther oder wie Marcus Iulius Casca? Wo hielt sich ihr Dominus nur auf? War er überhaupt noch am Leben? Bei diesem Gedanken entschlüpfte ein schweres Seufzen den Lippen der Dunkelhaarigen. Vermisste sie ihn etwa doch?

"Ich werde mich bemühen." War es Eireanns Stimme die erklang, als sie direkt den Maiordomus ansprach und zugleich seiner Handbewegung folgte. "Was werden meine Aufgaben sein?" Vermutlich das gleiche wie bei Spinther. Die Herrschaften würden sie wohl kaum die Buchführung übernehmen lassen.



SKLAVE - MARCUS IULIUS CASCA

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25.12.2019 11:21

Zitat:
Original von Iulia Triaria


Kednes | Leibwächter der Iulia Triaria

"Wonga und Callista", murmelte Kednes die Namen der beiden Sklaven, mehr für sich selbst denn für den Maiordomus. Er würde sich diese Namen einprägen und später, wenn sich die Gelegenheit bot, das Gespräch mit ihnen suchen. Unbeobachtet, abseits neugieriger Ohren. Sollten sie sich als zuverlässig - und insbesondere als vertrauenswürdig - erweisen, so waren drei Augenpaare besser denn eines. Andernfalls aber mochten es eben diese beiden sein, die eine Gefahr für Triaria darstellten, wenn der friedliche Anschein dieses Hauses trog. Und er würde eine erste Einschätzung seiner Gegner gewinnen können. "Danke", antwortete Kednes knapp und unterstrich seine Worte mit einem gefälligen Nicken.
Der Rundgang durch die Domus Iulia setzte sich fort und Kednes sog begierig jedes Detail in sich auf. Die Aussicht, im Heizraum Dienst versehen zu müssen, beunruhigte ihn dabei nicht sonderlich. Gewiss, es war keine schöne Arbeit. Schlimmer denn an den schweren Rudern eines Kriegsschiffes indes konnte sie kaum sein, zudem hielt sie ihn in Form. Sofern, und das bezweifelte Kednes, seine Schutzbefohlene einverstanden war, ihn dieser Verwendung zuzuführen. Unbedeutend war der Heizraum gleichwohl nicht, bot er doch ein gutes Versteck. Dunkelheit, Rauch und Wärme trübten manches Bewusstsein, das nicht vorbereitet war und boten Chancen, sich im brutalen Handgemenge zu behaupten. Man musste jeden Vorteil nutzen, dessen man habhaft wurde. "Danke", wiederholte Kednes schließlich, als der Maiordomus seine stets offene Tür anbot. Natürlich mochte dies eine Floskel sein, wie sie fast jeder Herr der Sklaven auszusprechen gewohnt war. Doch Phocylides machte einen ehrlichen Eindruck. Kednes empfand eine gewisse Sympathie für den Mann, auch wenn er noch weit davon entfernt war, ihm zu vertrauen. "Wie mir scheint, ist die Domus bestens organisiert und selbst für die Bediensteten angenehm eingerichtet. Das Ergebnis deiner Arbeit?"




Phocylides, Maiordomus

Nachdem sie nun -von den Sklavenunterkünften aus- die linke Seite des Untergeschosses abgegrast hatten, ging es also jetzt an die rechte Seite.
Unterm Gehen machte Phocylides sich daran Kednes' Frage zu beantworten: "Hab dank für deine Worte, aber ich denke im Vergleich zu einem aurelianischen, oder claudischen Haushalt sind wir ganz bodenständig eingerichtet", gab der Maior Domus sich bescheiden, "Aber ja es stimmt, das Wohl der Sklavenschaft ist der Herrschaft sehr wichtig, immerhin gehören wir Unfreien ja auch zum erweiterten Familienverband und ein wohlgenährter und zufriedener Sklave arbeitet hundert Mal besser als ein verlottertes Klappergestell, das seine Herren hasst. Ich selbst setze mich natürlich so gut es geht für meine Mitbrüder und Mitschwestern vor der Herrschaft ein, denn ich finde es nur fair, dass ihnen eine anständige Behandlung zuteil wird, wenn sie dafür das ihrige tun, um für die Familie gut und hart zu arbeiten und alles für sie zu tun und treu zu sein."

Quid pro quo, so lief das im iulischen Haushalt. Wer gut arbeitete wurde belohnt, wer seine Sache vergeigte, musste die Konsequenzen tragen.
Auf der anderen Seite des Untergeschosses wieder angekommen standen sie wieder vor der Tür des Balneums, in dem gegenwärtig Kednes' Domina, Iulia Triaria, immer noch badete. Hier gab es eigentlich nichts weiter zu sagen, außer dem Hinweis, dass sich hinter den beiden Türen links des Bads sich die Latrinen der Herrschaft befanden. Dann führte er den Leibwächter auch schon wieder hinaus und in den Korridor links der Sklavenunterkünfte. Im gehen wies er auf die beiden Türen zu ihrer linken und die eine direkt vor ihnen und erzählte ihm: "Dies sind die drei separaten Schlafkammern von besonders verdienten Sklaven der Herrschaft. Die erste hier hervorn gehört der alten Locusta, der Köchin und wohl auch ältesten Person hier im Haus, die zweite Kammer ist die des Cellarius Alexander. Und die letzte Schlafkammer hier vor uns", Phocylides wies mit einem schmalen Lächeln auf besagte Tür, "ist mein eigenes kleines Reich. Das war es dann auch schon soweit mit dem Untergeschoss. Die dritte und letzte Tür hier links ist der Weinkeller der Domus Iulia, genügt dir diese Information, oder willst du den auch noch besichtigen?"




MAIORDOMUS - DOMUS IULIA
25.12.2019 11:21 Gaius Iulius Caesoninus ist offline E-Mail an Gaius Iulius Caesoninus senden Beiträge von Gaius Iulius Caesoninus suchen Nehmen Sie Gaius Iulius Caesoninus in Ihre Freundesliste auf
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25.12.2019 12:04

Zitat:
Original von Eireann
Mit einem mürrischen Glanz in ihren Augen stapfte Eireann hinter dem Maiordomus durch die Gänge. Schließlich einige Treppen hinunter. "Wieviele Sklaven stehen unter deinem Befehl?" Dabei hielt sie kurz in ihren Schritten inne, als diese Worte über ihre Lippen drangen. Das sich dabei eine ihrer Augenbrauen in die Höhe schob durfte ihm entgangen sein. "Muss ich mir mit allen Sklaven eine große Schlafkammer teilen? Das bin ich nicht gewohnt." Jene letzten Worte murmelte Eireann nur. Schließlich war ihr innerlich bewusst das der Maiordomus garantiert nicht auf ihre Befindlichkeiten eingehen würde.

Immer tiefer ging es die Treppe hinunter, sodass Eireann ihren Blick neugierig schweifen ließ. Schließlich gab es in jedem Eck etwas zu entdecken. So auch hier. "Die anderen Herrschaften sind sie nett?" So nett wie Spinther oder wie Marcus Iulius Casca? Wo hielt sich ihr Dominus nur auf? War er überhaupt noch am Leben? Bei diesem Gedanken entschlüpfte ein schweres Seufzen den Lippen der Dunkelhaarigen. Vermisste sie ihn etwa doch?

"Ich werde mich bemühen." War es Eireanns Stimme die erklang, als sie direkt den Maiordomus ansprach und zugleich seiner Handbewegung folgte. "Was werden meine Aufgaben sein?" Vermutlich das gleiche wie bei Spinther. Die Herrschaften würden sie wohl kaum die Buchführung übernehmen lassen.




Phocylides, Maiordomus

Wie zu erwarten gab es gleich einen ganzen ersten Satz an Fragen. Die erste verwunderte den Maior Domus etwas, aber vermutlich war diese einfach nur aus Neugier gestellt worden.
"Nun, die genaue Anzahl schwankt natürlich konstant, aber es sind inklusive aller persönlicher Leibsklaven und der allgemeinen Haussklaven der Domus Iulia immer so um die 30 Unfreien, die hier Dienst tun. Wohlgemerkt die Leibsklaven einzelner Herren miteingerechnet, doch erhalten die ihre Aufgaben hauptsächlich von denen und sind auch mit außer Landes, wenn ihr persönlicher Dominus vereist. Z.B. befinden sich von den 16 Leibsklaven nur 6 im Haus, der Rest ist mit ihrer Herrschaft außerhalb Roms. Und ja, die anderen iulischen Sklaven auf den anderen Landgütern und Besitzungen sind hier natürlich auch nicht miteingerechnet."

Nach Phocylides' Officium kamen sie als nächstes beim Vorratslager vorbei. Hier genügte Phocylides eine kurze Bemerkung deswegen und ein Fingerzeig, ehe er weiterging und auf die nächste Tür rechts von ihnen, direkt hinter der Treppe von der sie eben heruntergekommen waren, wies. "Hier sind die Sklavenlatrinen, wir verrichten unser Geschäft ausschließlich dort drinnen." Dann wies er auf die Tür vor ihnen am anderen Ende des Ganges. "Das dort ist der Heizungskeller. Dort wird die Hypokaustenheizung befeuert und die eingeteilten Sklaven haben dann dort Heizdienst zu verrichten."
Als auch das geklärt war, ging es auch schon daran das "Allerheiligste" der iulischen Unfreien in Augenschein zu nehmen, die Sklavenunterkünfte. Diese bestanden aus zwei großen, offenen baugleichen Sälen nebeneinander mit je siebzehn abgetrennten Nischen. Jede Nische war von der anderen durch grobe Holzwände abgetrennt, der nach vorne hin offene Bereich war jeweils durch einen weißen Vorhang verschließbar. Phocylides führte Eirann in den rechten der beiden Räume, was auch gleich deren zweite Frage von vorhin beantwortete. "Bitteschön, hier ist dein neuer Schlafplatz. Hier wirst du schlafen und kannst deine Freizeit verbringen. In der Mitte links müsste hier aktuell eine Nische frei sein, die kannst du dir nehmen. Jede Nische besteht aus einem Bett, einer Truhe und einem Nachttopf. Sie ist dein persönliches, kleines Reich, und du darfst sie ausschmücken wie du willst. Doch du kannst sie dir später genauer ansehen, jetzt machen wir erst einmal weiter.""

Er verließ das Servitriciuum wieder und auf dem Weg zum Balneum beantwortete er ihre dritte Frage. "Wenn du mit deiner Frage, ob die Herrschaft nett ist, gemeint hast, dass sie fair sind, dann ja. Die Iulier achten sehr auf ihre Sklaven, doch dafür verlangen sie tadelloses Benehmen, harte Arbeit und unerschütterliche Treue. Erfüllst du diese Kriterien hast du es gut hier bei uns, handelst du dagegen musst du mit den Konsequenzen eben leben."
Beim Durchgang wies er noch kurz nach links, um ihr mitzuteilen, dass das hier die Latrinen der Herrschaft seien und sie als Sklaven dort nichts zu suchen hätten (außer zu putzen). Dann betrat er mit Eirann das leere Bad.
"Hier befindet sich das Balneum. Da du abermals nach deinen Aufgaben gefragt hattest, dies hier wird eine von deinen neuen Pflichten sein, also Badedienst zu verrichten. Das beinhaltet alles von der Vor- und Nachbereitung eines Bades, die Betreuung eines Familienmitgliedes währenddessen und auch sonst alles was mit dem Balneum zusammenhängt. Du wirst als allgemeine Haussklavin eingesetzt, also du verrichtest einfache Hausarbeiten nach einem von mir regelmäßig neu festgesetzten Dienstplan. Hast du Badedienst, arbeitest du hier, bist du zum Servieren an der herrschaftlichen Tafel eingeteilt, ist dein Arbeitsort für diesen Tag eben das Triclinium etc. aber ich denke du verstehst schon, Livia. Bis du in meinem Dienstplan miteinbezogen bist, bekommst du von mir direkt die Aufgaben zugeteilt für heute und vielleicht auch morgen, aber dazu später mehr nach unserer Führung."



MAIORDOMUS - DOMUS IULIA
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Eireann

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25.12.2019 17:12

Tatsächlich antwortete ihr der Maiordomus, worüber Eireann äußerst erleichtert war. Schließlich war sie hier fremd und wie sie bereits gemerkt hatte, war es hier in der Domus Iulia so anders als bei Spinther gewesen. Diese Gedanken behielt die Dunkelhaarige jedoch für sich.

Schweigend verharrte Eireann vor dem Maiordomus und lauschte seinen Worten. So vieles was sie sich merken musste. “So vieles was ich mir merken muss.“ Murmelte die iulische Sklavin mit leiser Stimme und fokussierte den Boden zu ihren Füßen. Auf ihrem Rundgang durch die Domus Iulia ließ Eireann ihren Blick höchst aufmerksam von links nach rechts gleiten. Schließlich musste sie sich hier zurecht finden. Auch wenn sie wahrscheinlich in den ersten Tagen noch etwas an Zeit benötigte um die richtigen Türen zu finden.

Heizdienst? Würde sie auch dort Dienst tun müssen? Schon lag ihr diese Frage auf der Zunge. Der Maiordomus scheuchte sie jedoch sofort weiter und Eireanns Lippen entfloh ein leises Seufzen. Dann kamen sie an den Räumen der Sklavenschaft vorüber und Eireanns Augen weiteten sich. Jedoch blieb sie stumm. Zumindest vorerst noch. Alle Sklaven schliefen in einem großen Raum. Lediglich getrennt durch einfache Holzwände. Viel Zeit blieb Eireann jedoch nicht um sich ihr neues, kleines Reich genauer anzusehen.

Denn dann ging es weiter, die Gänge entlang. Das Balneum war ihr nächstes Ziel. Und hier bekam Eireann ihre erste Aufgabe. Sie sollte als Badesklavin eingesetzt werden. “Danke Maiordomus das ich eine Aufgabe erhalte. Ich werde diese Aufgabe zu deiner vollsten Zufriedenheit erfüllen.“ Als sie dem Maiordomus auch schon schweigend folgte. Das Balneum wurde verlassen und die Führung wurde fortgesetzt.~



SKLAVE - MARCUS IULIUS CASCA

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15.01.2020 01:54



Phocylides, Maiordomus

So schnell ging das, jetzt waren sie mit ihrer kleinen Führung durchs Untergeschoss auch schon fast wieder durch. Es fehlten nur noch die letzten paar Räume im Korridor links vom Balneum und schon könnten sie sich dazu aufmachen die oberen Geschosse des Hauses zu erkunden. So also trat er mit Eirann im Schlepptau in den Gang und wies auf die erste Tür.
"Hier haben wir jetzt noch die letzten Räume. Es sind die separaten Schlafkammern von besonders verdienten oder wichtigen Sklaven der iulischen Herrschaft. Diese erste Tür gehört z.B. der Köchin Locusta. Sie ist die älteste Person bei uns und ich lege dir nahe sie nicht zu provozieren. Ihr Herz ist nicht mehr das jüngste." Dann gingen sie zur zweiten Tür weiter. "Das ist die Schlafkammer unseres Cellarius Alexander. Sein Reich, der Weinkeller liegt gleich hier rechts von seinem Zimmer, jedoch kann ich ihn dir heute leider nicht zeigen. Alexander ist sehr eigen was seine Weine und das Cellarium angeht, dafür wirst du nirgendwo einen besseren Weinfachmann finden. Jetzt gerade ist er mit einer neuerlichen Bestandsaufnahme unserer Fässer beschäftigt, weshalb wir ihn wohl besser nicht stören. Aber du wirst gewiss noch Gelegenheit dazu erhalten diese Räume einmal selbst zu Gesicht zu bekommen. Ja und die letzte Kammer hier direkt vor uns ist mein eigenes Schlafgemach. Sollte ich also einmal dienstfrei haben und du etwas von mir brauchen, wirst du mich höchstwahrscheinlich hier antreffen" schloss er mit einem Handschwenk auf die Tür seines Raumes.
Phocylides seufzte und kratzte sich am Bauch. Jetzt hatte die Neue einmal alle Räume des Kellergeschosses kennengelernt. Er ging wieder in Richtung der Sklavenunterkünfte. "Gut, das wärs fürs Erste. Ich muss mich jetzt um einige administratorische Belange kümmern, du kannst einstweilen deine neue Schlafkoje in Besitz nehmen und dich ein wenig dort einrichten. Ich schicke später dann das Mädchen Tiburtia zu dir, für den Rest des Tages wirst du mit ihr zusammen Badedienst im Balneum haben. Sie wird dir alles nötige zeigen und erklären, für morgen bekommst du dann andere Aufgaben von mir."
Der Maior Domus räusperte sich. "Das wäre es von meiner Seite her, wenn du keine Fragen mehr hast, kannst du jetzt deinen neuen Schlafplatz aufsuchen."


MAIORDOMUS - DOMUS IULIA
15.01.2020 01:54 Gaius Iulius Caesoninus ist offline E-Mail an Gaius Iulius Caesoninus senden Beiträge von Gaius Iulius Caesoninus suchen Nehmen Sie Gaius Iulius Caesoninus in Ihre Freundesliste auf
Iduna

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Schlafkammer der Iduna Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
10.02.2020 19:56

Und wieder ein neues zu Hause. Bei diesem Gedanken entschlüpfte ein tonloses Seufzem den Lippen der Rothaarigen. Wo steckte eigentlich Angus? Er war nicht in ihrer Nähe und dieser Gedanke verursachte ein mulmiges Gefühl in Idunas Magengrube. “Wo steckst du nur Angus?“ Murmelte die Cheruskerin und streichelte unbewusst über ihren gewölbten Bauch. “Mein kleines Würmchen. Du wirst später groß und stark.“ Mit einem versonnenen Lächeln murmelte Iduna an das Würmchen in ihrem Bauch.

Schließlich setzte sie sich vorsichtig in Bewegung und verließ die Sklavenräumlichkeiten. Hinaus auf den Gang. Irgendwann musste sie schließlich ihr neues zu Hause erkunden. Wieso also nicht jetzt? Tatsächlich wirkte Idunas Gang watschelnd und hatte mehr denn je Ähnlichkeit mit einer Ente. Schwer atmend lehnte sie sich schließlich gegen eine der Wände und stöhnte leise auf. “Angus...“ Wimmerte die Rothaarige und presste ihre Finger gegen ihren gewölbten Bauch. Nein. Dieses krampfartige ziehen konnte nur eines bedeuten. Es würde nicht mehr lange dauern und Iduna würde entbinden. Ohne Angus und in einer ihr völlig fremden Umgebung.



SKLAVE - GAIUS IULIUS CAESONINUS
10.02.2020 19:56 Iduna ist offline E-Mail an Iduna senden Beiträge von Iduna suchen Nehmen Sie Iduna in Ihre Freundesliste auf
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18.03.2020 13:44

| Vibilius

Nachdem der iulische Ianitor an der Porta ein Geschenk vom furischen Sklaven für die Sklavin Livia entgegengenommen hatte, schlenderte er gemächlich hinunter ins Untergeschoss und auf die Sklavenunterkünfte zu.

Vibilius wusste leider nichts davon, dass Eireann eigentlich gerade eine Strafe bei Wasser und Brot abzusitzen und der furische Sklave, der soeben an die Tür geklopft, das besondere Interesse von Dominus Caesoninus erregt hatte, so also spazierte er ohne jedes schlechte Gewissen zu ihr ins Servitriciuum, um ihr das Geschenk zu geben.

Bei ihrer Schlafnische angekommen hielt er Eireann das Dattelsäckchen und die Wachstafel hin und sagte: "Sieh was ich dir bringe, ein Geschenk von einem gewissen Tiberios."

   
Für Livia , von Tiberios , mit Zuneigung und Dank ,

18.03.2020 13:44 Gaius Iulius Caesoninus ist offline E-Mail an Gaius Iulius Caesoninus senden Beiträge von Gaius Iulius Caesoninus suchen Nehmen Sie Gaius Iulius Caesoninus in Ihre Freundesliste auf
Eireann

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18.03.2020 14:05

Die Bestrafung durch Dominus Caesoninus setzte Eireann noch immer zu. Und auch wenn sie sich in der Domus frei bewegen konnte, so vermisste sie doch die Sonne auf ihrer Haut und den Wind in ihren Haaren. Ob dieser Gedanken entwich ein leises Seufzen ihren Lippen. Während sie auf der Bettstatt in den Sklavenunterkünften saß. Nachdenklich starrte die Dunkelhaarige vor sich hin. Ihre täglichen Arbeiten hatte die Silurerin für heute nämlich schon erledigt. Und am liebsten hätte die die Köchin gefragt ob sie für die Domus auf dem Markt Lebensmittel einkaufen sollte.

Da fiel ihr siedendheiß der ihr aufgebrummte Hausarrest ein und ließ Eireann leise vor sich hin grummeln. Sie hasste es eingesperrt zu sein. Und doch hatte sie Dominus Caesoninus zu dieser Handlung provoziert, flüsterte ein leises Stimmlein im Hinterkopf. Tz! Sie hstte niemanden provoziert. Wenn Dominus Caesoninus derart allergisch auf ihre Worte reagierte.
Als Vibilius dann jedoch das Servitriciuum betrat, hob Eireann augenblicklich ihren Kopf und blickte ihm entgegen. Was hatte das zu bedeuten? Der Torwächter verließ normslerweise nie die Porta.

Etwas misstrauisch wurde die Dunkelhaarige dann doch. Bis ihr Blick auf das Säckchen und die daran befestigte Tafel fiel.
“Tiberios war hier? Wartet er noch an der Porta? Kann ich ihn sehen. Bitte. Nur kurz.“
Bittend blickte Eireann zu Vibilius empor, als sie sich dem Ianitor genähert hatte.


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18.03.2020 15:02

| Vibilius

Vinilius schüttelte den Kopf.

"Tut mir leid, er ist gleich wieder gegangen, nachdem er das Säckchen abgegeben hatte. Aber anscheinend hast du ja eh nichts zu tun, wieso besuchst du ihn nicht?"

Und nach diesen Worten ging er zurück zu seiner Porta, um weiterhin auf den Ein- und Ausgang im iulischen Haushalt aufzupassen.
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