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Iulia Stella

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RE: Gladiatoren - Helden der Damenwelt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
04.07.2018 18:17

Iulia trat dermassen überzeugend und bestimmt auf, dass ich mich nicht traute erneut gegen ihren Plan zu sprechen. So folgte ich ihr zum Fenster und schaute heraus. Es war zwar nicht besonders hoch, doch herunterfallen wollte ich auch nicht und geklettert war ich eigentlich noch nie, daher wusste ich wirklich nicht, wie sich Iulia das weitere Vorgehen vorstellte.

Und jetzt? Wie soll ich jetzt da runter kommen? Ich habe so etwas noch nie gemacht.


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Iulia Phoebe

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Die Sorgen einer Mutter Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
30.08.2019 10:59

Iulia war an diesem Morgen ganz guter Dinge. Die Vöglein sangen, sie hatte wohlige Träume gehabt und war früh aufgewacht, gekitzelt von der Sonne. So lag sie jetzt da und sah aus dem Fenster in Gedanken daran zu überlegen, was sie heute so alles anfangen wollte. Sollte sie mit Iulia Stella einkaufen gehen? Oder besser einmal wieder die Bäder besuchen? Sie war schon seit Ewigkeiten nicht mehr dort gewesen. So ganz heißes Wasser würde ihr bestimmt gut tun. Gähnend streckte sie sich kurz, ehe sie sich auch schon wieder aufs Bett zurückfallen ließ, hinein in die kuscheligen Laken. Darüber nachdenkend, ob sie wirklich heute in eine Therme gehen sollte, legte sie ihre rechte Hand auf ihre Brust und streichelte sie etwas. Zu schade nur, dass Männer und Frauen getrennt zu baden hatten. So konnte man gar niemanden kennenlernen. Die Frauen redeten sowieso alle immer nur das gleiche Zeug von heiraten, wer von den Männern der erfolgreichste, größte, stärkste und süßeste Typ war und was sie wo gekauft hatten, oder demnächst kaufen wollten. Nicht gerade Themen, die sie im Moment interessierten.

So lag sie also da auf ihrem Bett, als ihre Leibsklavin Callista kurz klopfte und das Zimmer betrat. Iulia (unbekleidet wie sie war) wandte ihr den Kopf zu, beließ ihre Hand jedoch, wo sie war.


Callista, Leibsklavin und -wächterin der Iulia Phoebe

Guten Morgen, Domina.
Morgen, Callista.

Die Sklavin durchquerte den Raum zu einem kleinen Kästchen an der anderen Wand und zog eine Schublade auf. Darin befand sich ein mittelgroßer Kamm aus Elfenbein, den sie herausnahm. Iulia setzte sich im Bett auf und wandte ihr den Rücken zu. Callista ließ sich hinter ihr nieder und begann ihr das Haar zu kämmen.
Schon eine Idee, was du heute machen willst?
Iulia seufzte, während sie das leichte Ziehen an ihren Haarwurzeln genoss, wann immer die Sklavin den Kamm durch ihre Strähnen gleiten ließ.
Noch nicht so wirklich...ich hätte an Einkaufen gedacht, oder an einen Besuch in den Thermen. Was sagst du dazu?
Das sind gute Ideen.
Iulia (mit Blick zur Wand am oberen Bettende) verzog ihr Gesicht zu einer ironischen Miene, doch Callista lieferte noch einen Nachsatz: „Aber ich denke, du willst heute etwas anderes machen, oder?
Das brachte Iulia dann doch wieder zum grinsen, Callista kannte sie einfach zu gut.
Wann hast du dich zuletzt im Waffentraining geübt?“ fragte Iulia auf einmal, um von ihrer noch planlosen Tagesgestaltung abzulenken.
Jetzt war es an Callista etwas den Mund zu verkneifen (was ihre Herrin natürlich nicht sehen konnte).
Es ist eine Weile her.
Das hatte Iulia sich schon gedacht.
Dabei waren Dolche und Klingen früher dein Leben.
Das ist lange her, wie du weißt.
Ja...
Eine Weile lang herrschte Stille.
Willst du es mir heute beibringen mit einem Dolch umzugehen?
Callista lächelte sanft.
Nein Iulia. Du weißt doch, dass deine Familie nicht sehr erfreut darüber wäre, solltest du dabei verletzt werden.
Und wenn ich es dir befehlen würde?
Auch dann würde ich mich weigern. Es ist unschicklich für eine Römerin von deinem Geblüt.
Iulia verdrehte die Augen, während Callista jetzt die Haare an der rechten Seite kämmte. Es stimmte ja was sie sagte, aber das wäre bestimmt ein unterhaltsamerer Vormittag geworden, als der übliche Frauenkram.
Was ist mit Kampfstöcken?
Domina?
Na du hast doch früher auch viel mit Kampfstöcken gegen die Römer gekämpft. Lehre mich einfach deren Handhabung? Klingen hätten die keine.
Auch das, fürchte ich, würde Senator Iulius Centho oder sonstwer keinesfalls erlauben. Kampfstöcke machen auch bei leichter Handhabung schon blaue Flecken.
Leicht frustriert schnaubte Iulia. Heute wollte aber auch gar nichts klappen bei ihrer Tagesplanung. Einkaufen und Badengehen waren ihr zu langweilig und etwas Waffentraining verboten, „weil sie ein Mädchen war“. Es war zum Schreien.
Was soll ich sonst machen? Sterben vielleicht?
Callista lachte ihr ganz eigenes, sanftes Lachen.
Nein, ich denke soweit musst du nicht gehen. Wir sind fertig.
Sie reichte Iulia einen Spiegel. Zufrieden besah sie ihre frisch gekämmten Haare darin. Dann stand sie auf und lief hinüber zu einer Truhe, um sich endlich etwas überzuziehen. Heute wollte sie etwas blaues tragen. Anziehen erledigte Iulia grundsätzlich alleine.
Vollständig bekleidet kehrte sie wieder zum Bett zurück und ließ sich darauf nieder, damit Callista ihr die Haare alltagstauglich hochstecken konnte. Wieder herrschte Stille zwischen den beiden.
Da pochte es nach einer Weile an der Tür.



Servilia Gemina, Witwe des Kaeso Iulius Iuvenalis

Juhuu, kleiner Sperling, bist du schon wach? dröhnte es von der anderen Seite der Tür hindurch.
Komm rein, Nana.
Die Tür sprang auf und schon schwebte Iulias Mutter, Servilia Gemina, mit der Grazie eines vollgefressenen Nilpferds über die Schwelle.
Gute Morgen ihr beiden! Ich... so willst du heute außer Haus gehen?
Kritisch begutachtete sie die Frisur, die Callista ihrer Herrin gerade machte. Iulia besah sich die Haarschnecken im Spiegel.
Ja? Wo ist das Problem?
Mit zweifelnder Miene schüttelte Servilia Gemina leicht den Kopf.
Also mit diesem Gekröse auf dem Haupt wirst du keinen Mann finden. Callista, lass mich doch einmal ran.
Und schon hatte sie die Sklavin aus dem Weg geschubst und machte sich selbst ans Werk.
Iulia war genervt. „Nana! Lass Callista das machen! Mir gefiel es so, wie es war!
Nichts da! Meine Tochter geht mir nicht mit einem Packen Weinbergschnecken am Schädel außer Haus! Callista! Du kannst gehen!
Die Angesprochene neigte kurz das Haupt und zog sich zurück.
Kindchen, ach Kindchen, was soll ich nur mit dir machen? Wieso strafen dich die Götter nur so bei der Heirat?
Ja, dieser Tag versprach plötzlich doch nicht mehr so der ihre zu werden...
Sich ihrem Schicksal ergebend seufzte sie und ließ ihre Mutter machen.
Sind wir mit dem Hochzeitsgerede jetzt fertig? Ich...
Ach Liebes, ich fange doch gerade erst an!


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Iulia Phoebe

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Niederkunft einer Sklavin Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
07.03.2020 23:32

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Zuhause dann angekommen hatte sie gleich gerufen: "Bringt sie in mein Cubiculum und legt sie auf meinem Bett ab!" Iulia fand, dass Iduna ihr Kind nicht auf einer kalten harten Sklavenpritsche im Untergeschoss des Hauses bekommen sollte, sondern eher in einer lauschigen und weichen Umgebung. Und wenn es auch bedeutete, dass sie sich hinterher ein neues Bett kaufen musste!
Servilia Gemina schien nichts dagegen zu haben, denn sie widersprach ihrer Tochter nicht, als sie angeordnet hatte Iduna in ihr Zimmer zu bringen.
Dann rief sie einem anderen Sklaven zu: "Hol Locusta! Sag ihr, dass Iduna ihr Kind bekommt!"
Dieser nickte und eilte los, während Wonga Iduna vorsichtig vom Boden der Sänfte auflas und durch die Tür ins Innere trug und sie dort dann sanft auf Iulias weiches Bett legte.


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Iduna

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08.03.2020 06:47

Wonga hatte sie, trotz seiner kräftigen Statur, erstaunlich behutsam durch das Gedränge der römischen Bevölkerung auf dem Fest getragen. Woher Iduna dies wusste? Weil sie zwischendrin immer wieder aus ihrer Bewusstlosigkeit erwschte. Ihre Augen hatte sie dennoch geschlossen. Denn dadurch waren die Schmerzen wenigstens halbwegs zu ertragen. Wie ein Baby ruhte sie an der Brust des stattlichen Nubiers. Dessen Schritte wirkten, als würde er sich auf Wolken fortbewegen. Aber vielleicht stimmte dies sogar und die Rothaarige befand sich bereits im Himmel und hörte ihre Götter sie willkommen heißen.
Mit einem leisen stöhnen versuchte Iduna ihre Augen für einen spaltbreit zu öffnen. Was ihr schließlich auch gelang. Das einzige was die Cheruskerin erkennen konnte waren Fliesen.
Die Fliesen der Domus Iulia. Aber wo befand sie sich? Nicht in den Sklavenunterkünften. Wimmernd krallte sie ihre Finger in ihre besudelte Tunika und krümmte sich erneut unter einer besonders schmerzhaften Wehe. Nicht das Bewusstsein verlieren, hämmerte es in Idunas Kppf. Sie musste unbedingt wach bleiben. Auch wenn sie der Schmerz innerlich beinahe zerriss. Dann spürte die Rothaarige, wie sie sanft auf einem weichen Bett zu liegen kam.

“Domina.“

Flüsterte Iduna mit erstickter Stimme und krümmte sich erneut. Allzu lange konnte es nun wirklich nicht mehr dauern.



SKLAVE - GAIUS IULIUS CAESONINUS

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Iduna: 08.03.2020 06:47.

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17.03.2020 09:03

Iulia und ihre Mutter standen mit bangen Gesichtsausdrücken neben dem Bett auf dem Iduna lag, auch drei der Sänftenträger waren nachsehen gekommen, wie es ihrer Kollegin so erging. Wonga stand in der Nähe der Tür und sah von Iduna und Iulia hin und her, ganz so, als wüsste er nicht, ob er bleiben oder gehen sollte.

Als dann der losgeschickte Sklave mit der alten Köchin ankam, wedelte diese gleich mit beiden Armen und rief:



Locusta, Coqua

"Alle Mann raus hier! Raus sage ich! Das Mädchen braucht jetzt Ruhe!"
Daraufhin trollten sich die schaulustige Sklavenhorde und Wonga konnte sich ebenfalls guten Gewissens entfernen. Iulia und Servilia Gemina blieben natürlich anwesend. Locusta humpelte zum Bett und machte Iduna untenrum frei und beugte sich mit einem prüfenden Blick hinunter. Dann brummte sie.
"Sie ist noch nicht geöffnet, es dauert also noch ein wenig. Am besten wir machen es ihr indessen so bequem wie möglich, während ich schon einmal die nötigen Utensilien beschaffe." Noch einmal mit einem fragenden Blick in Richtung ihrer Herrschaft nickte Locusta, als keine weiteren Anmerkungen mehr kamen und wuselte wieder davon.

Iulia ging zu einer Truhe und fing daraus eine dünne Wolldecke hervor, die sie über Iduna drapierte. So war sie zumindest etwas bedeckt. "Wie lange wird das jetzt dauern, Nana?"
Servilia Gemina zuckte mit den Schultern. "Das weiß man vorher nicht, aber die Wehen setzen üblicherweise schon mehrere Stunden vor der eigentlichen Geburt ein, also wird es schon noch etwas dauern. Locusta sagte ja schon, dass Iduna noch nicht geöffnet ist."


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Iduna

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17.03.2020 10:33

Die Schmerzen waren halbwegs erträglich. Zumindest für diesen Moment. Und so wagte es die Rothaarige sogar ihre Augen zu öffnen. Gerade konnte sie erkennen wie die männlichen Sklaven des Raumes verwiesen wurden. Und tatsächlich gehorchten die männlichen Sklaven und verließen im Gänsemarsch das Cubiculum Iulia Phoebes.
Einer der Sklaven wuerde dazu abbestellt die alte Köchin Locusta eilends zu holen. Das die Coqua dann das Zimmer betrat. Bekam Iduna schon gar nicht mehr mit. Denn abermals war es gnädige Ohnmacht die sie sicher umfing. Wann lmmer die Schmerzen zu anstrengend und zu mächtig für die Rothaarige wurden.
So bekam Iduna nicht mit wie die alte Locusta das Zepter in de Hand nahm und Anweisungen über ihre Lippen drangen. Erst als man ihr die besudelte Tunika nach oben schob und ihren Unterkörper entblößte, riss die Cheruskerin ihre Augen auf und warf aufstöhnend ihren Kopf von einer Seite zur anderen.
“Mein Baby ... diese Schmerzen ... geht es meinem Baby gut.“
Wirre Worte stolperten über Idunas Lippen. Während sie sich erneut unter einer hereinbrechenden Wehe krümmte. Hechelnd tauchte sie schließlich wieder an die Oberfläche. Kreidebleich mutete die zierliche Sklavin an. Während sich ihr Körper immer wieder anspannte.
“Wie.. wie lange dauert's noch. Ich halt's nicht mehr aus.“
Stöhnte Iduna mit mittlerweile vor Schmerzen verwaschener Stimme.



SKLAVE - GAIUS IULIUS CAESONINUS

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17.03.2020 13:38

Iulia setzte sich auf die Battkante neben Iduna und ergriff wieder ihre Hand, um ihr damit Trost zu spenden. Sie hatte keine Ahnung, ob das überhaupt etwas nützte, aber sie hatte das eigentümliche Gefühl sie müsste etwas tun und das war im Moment nun einmal alles was ihr produktives einfiel. Ihre Mutter ging zuerst eine Weile auf und ab, aber dann setzte auch sie sich zu Iduna und neben ihre Tochter. "Immer schön entspannen, je lockerer du bist, desto weniger tut das alles weh, vertrau mir, Kind." versuchte sie der Sklavin Mut zuzusprechen. Sie als erfahrene Mutter konnte da wohl mehr mitreden wie Iulia selbst.
"Als ich meine Iulia bekommen habe, hatte ich mehrere Stunden in den Wehen gelegen, aber das ist bei jedem unterschiedlich. Vielleicht kommt es erst in einigen Stunden, oder jeden Moment, da muss man warten."

In der Zwischenzeit war die Coqua wieder im Zimmer aufgetaucht mit einigen sauberen Tüchern und einer frischen Tunika, die sie beides auf eine Kommode in der Nähe legte.



Locusta, Coqua

"Ich werde in einer halben Stunde noch einmal nach dir sehen Iduna, falls mich jemand sucht ich bin solange wieder in der Küche." Und schon war sie wieder zur Tür hinaus, um weiterzukochen. Iulia beneidete Locusta um ihre Ruhe, aber die alte Frau war immerhin eine erfahrene Hebamme. Wenn sie ruhig blieb bestand wohl kein Grund zur Unruhe.


17.03.2020 13:38 Iulia Phoebe ist offline Beiträge von Iulia Phoebe suchen Nehmen Sie Iulia Phoebe in Ihre Freundesliste auf
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17.03.2020 14:57

Sim-Off: Ich beschleunige das ganze mal etwas.


Aus fiebrigen Augen blickte die Rothaarige zu der Iulia empor. Als eine erneute Schmerzwehe Idunas zierlichen Leib umfing und sie schmerzerfüllt aufstöhnte. Kaum war diese Wehe verklungen sank Iduna erschöpft in die Kissen und öffnete ihre fieberglänzenden Augen.
“Mein ... Baby.“
Flüsterte die iulische Sklavin mit leiser Stimme. Tatsächlich gelang es ihr sogar ihren hastig pochenden Herzschlag unter Kontrolle zu bekommen. Zumindest bis eine erneute Wehe ihren zarten Leib packen würde. Und eine solche Wehe ließ tatsächlich nicht lange auf sich warten. Sodass Iduna hechelnd nach Luft schnappte und wimmernde Geräusche hervor stieß.
Und dann endlich schien Bewegung in die Sache zu kommen. Denn das Baby begann in die Freiheit zu drücken und Iduna verkrallte ob der neuerlichen Schmerzen ihre Finger im Laken.
Ein weiterer, diesmal lauterer Schrei würde die Coqua aus der Küche, zurück in das Zimmer der Iulia Phoebe rufen.



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17.03.2020 15:23

Als Iduna nach einer ganzen Weile plötzlich aufschrie, konnte das Iulia nicht so recht einordnen, was jetzt genau passiert war, aber fest stand irgendwas war anders. Deshalb sprang sie auf und lief los, um Locusta zu holen. So schnell wie möglich war sie mit der alten Köchin wieder im Zimmer, die auch gleich alle nötigen noch fehlende Utensilien mitbrachte, die sie vorsorglich schon einmal in der Culina vorbereitet gehabt hatte wie Schwämme, oder heißes Wasser.

Locusta schwang die Decke von Iduna weg und bückte sich mit prüfendem Blick.



Locusta, Coqua

"Hmm ja jetzt ist sie geöffnet, also sollte das Kind jeden Moment kommen." Sie streichelte Iduna über den Kopf, um sie zu beruhigen. "Was fühlst du, Kind? Wenn du spürst, dass es auf dem Weg ist, dann presse so fest du kannst, ja?" Falls doch etwas gröberes mit Iduna passieren sollte, hatte Locusta vorsorglich auch Nadel und Faden und Heilsalben mitgebracht.


17.03.2020 15:23 Iulia Phoebe ist offline Beiträge von Iulia Phoebe suchen Nehmen Sie Iulia Phoebe in Ihre Freundesliste auf
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17.03.2020 16:08

Für einen kurzen Augenblick konnte man das Weiße in Idunas Augen deutlich erkennen. Derart stark hatte die Rothaarige ihre Augen verdreht. Bevor sie sich erneut verkrampfte und eim wimmerndes Geräusch von sich gab. Ähnlich dem eines verwundeten Tieres. Dann hielt die Rothaarige auf einmal vollkommen still. Beinahe so als lauschte sie in ihr Innerstes und versuchte ihr Baby zu beruhigen. Und tatsächlich verhielt sich auch das Baby völlig ruhig. Wie die drohende Ruhe vor dem hereinbrechenden Sturm.

Ihre Finger hatte Iduna äußerst fest im Laken des Bettes verkrallt. Als eine weitere Wehe ihren zierlichen Leib erschütterte. Flehend stöhnte Iduna wirre Worte hervor. Es sollte einfach aufhören und ein Ende finden. Doch noch wollte ihr Baby im schützenden Mutterleib verweilen. Die Frage war jedoch wie lange noch. Schließlich standen Iduna mittlerweile die Schweißperlen auf der Stirn und sie schien allgemein am Ende ihrer Kräfte zu sein.

Dann endlich schien es sich das Baby doch überlegt zu haben und den Weg des Lichtes zu wählen. Allzu lange dauerte es wahrlich nicht mehr und das Kind mit den dunklen Haaren und den blauen Augen erblickte das Licht der Welt. Es war ein Mädchen. Eines das erschöpft nach Luft wimmerte.



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17.03.2020 16:08 Iduna ist offline E-Mail an Iduna senden Beiträge von Iduna suchen Nehmen Sie Iduna in Ihre Freundesliste auf
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17.03.2020 16:58



Locusta, Coqua

Locusta überwachte den Geburtsvorgang die ganze Zeit über sehr aufmerksam und half der Gebärenden wann immer es angebracht war. Um den Muttermund nicht zu verletzen durfte man normlerweise nicht sofort am Kind ziehen, sondern es musste aus eigener Kraft ein gewisses Stück des Weges schaffen, aber da es sich hier um eine Frühgeburt handelte war das Kind sowieso ein wenig kleiner als sonst, was auch für die Mutter eine lindernde Wohltat war. Die letzten paar Zentimeter half sie dann mit ihren Händen nach und zog das Baby ganz heraus. Es machte ein paar leise Schreie, Iulia reichte der Coqua die frischen, warmen Tücher und sie wickelte den Säugling darin ein. Dann legte sie sie Iduna auf die Brust. "Es ist ein Mädchen. Ein wenig klein und etwas schwach, aber ich bin zuversichtlich, dass die Kleine es schaffen wird." meinte Locusta. Danach entfernte sie sich in die Culina, um dort ein Messer zu holen und die Klinge über dem Feuer zu sterilisieren. In dieser Zwischenzeit konnte die neue Mutter sich ganz mit ihrem Baby beschäftigen.

Iulia währenddessen war die ganze Zeit dabei gewesen und hatte ganz gebannt den Vorgang verfolgt. In den kritischen Momenten hatte sie tatsächlich dann auch die Hand ihrer Mutter gepackt vor Überraschung, etwas, was sie seit dem Kindesalter nicht mehr gemacht hatte. So sah also eine Geburt aus. Diese Erfahrung war etwas, was sie wohl ihren Lebtag nicht vergessen würde. Auch Servilia Gemina war ganz ergriffen von diesem Moment, doch blieb sie stumm auf ihrem Flecken Erde stehen, um Iduna in diesem besonderen Moment nicht zu stören.

Dann war auch schon wieder Locusta mit dem heißen Messer zurück. Damit durchschnitt sie die Nabelschnur und nahm dann das neugeborene Mädchen an sich, um es in der bereitstehenden Schüssel mit dem warmen Wasser und den Schwämmen zu waschen. Danach wurde es wieder in warme Tücher gewickelt und auf Idunas Brust gelegt. "Am besten du stillst sie jetzt bald gleich, das arme Ding braucht jetzt so viel Kraft und Schlaf wie es nur kriegen kann, damit es überlebt." Dann war ihre Arbeit getan und Locusta packte ihre sieben Sachen und entfernte sich wieder.

Iulia kam näher heran, um das Baby mit großen Augen anzusehen. "Weißt du schon einen Namen für sie?" fragte sie mit einer Glücksträne in den Augen.


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17.03.2020 21:59

Immer mal wieder hielt Iduna die Luft an. Wann immer eine Schmerzwehe über sie hinweg rollte. Dann verdrehte sie ihre Augen und stieß wüste Worte in ihrer Muttersprache über ihre Lippen. Als sich das Baby jedoch allmählich in den Geburtskanal schob, erschauerte Idunas zarter Leib sichtlich.

“Bitte... Kleines.“
Wimmerte Iduna mit erstickter Stimme. Bevor sie sich vollends auf ihr Baby konzentrierte und ihre gesamte Aufmerksamkeit auf das kleine Würmchen bündelte.
Die Umstehenden und neugierigen Zuschauer blendete die Rothaarige gänzlich aus. Während sie tief in sich hinein horchte und sich unbewusst ihre Atmung veränderte. Mit jeder Presswehe warf Iduna ihren Kopf unkontrolliert in den Nacken und krallte ihre Finger nur noch fester in das Laken. So fest das ihre Fingerknöchel weißlich durch ihre Haut hindurch stachen.

Dsnn endlich entschied sich das zierliche Geschöpf das Licht der Welt erblicken zu wollen und tat ihre Ankunft mit einem leisen wimmern kund.
“Mein ... Baby.“
Flüsterte Iduna mit erstickter Stimme und umfing das zerbrechliche Bündel; sls die Locusta ihr den Säugling auf die Brust legte. Das sie sich nicht alleine in diesem Raum befand hatte Iduna offenbar ausgeblendet. Für sie zählte in diesem Augenblick einzig und alleine das Neugeborene.

Als Locusta schließlich die Nabelschnur durchschnitt und das neugeborene Mädchen in einer Schüssel mit warmen Wasser wusch, richtete sich die Rothaarige abrupt auf.
“Meine Kleine...“
Murmelte Iduna mit erschöpfter Stimme und sank auch schon in die Kissen zurück.
“Danke.“
Hauchte die Cheruskerin und schloss das Neugeborene erneut in ihre Arme. Gierig begann es such schon nach der Milchbar zu suchen und schloss das zahnlose Mündchen darum.

Als die junge Domina nach dem Namen des Neugeborenen fragte, lächelte Iduna glückselig.
“Aislin. Sie wird Aislin heißen. Das hat sich Angus gewünscht.“
Apropos Angus. Wo steckte er und wieso war er nicht an ihrer Seite?



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17.03.2020 21:59 Iduna ist offline E-Mail an Iduna senden Beiträge von Iduna suchen Nehmen Sie Iduna in Ihre Freundesliste auf
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