Sisenna Catos Leben in der Gemeinde Christi

  • Seid Sisennas Rückkehr nach Rom verbrachte er jeden Tag einen kleinen Teil des Vormittags am Grab Petrus. Es waren komplizierte Zeiten für die Brüder und Schwestern. Die Gesetze des Reiches machten das Leben nicht umbedingt einfacher und wenn es nicht einen großen Zusammenhalt in der Gemeinde geben würde, wäre diese wahrscheinluich gescheitert. Jesus hat niemals gesagt, man sollte sich gegen den Kaiser stellen. Die Gläubigen versuchten in ihrem Leben loyale Bürger des Reiches zu sein. Wenn es darum ging, den Kaiser als gottgleich zu sehen, blieb ihnen aber gar keine Wahl als " Nein", dazu zu sagen und das brachte einiges an Provokation und Gefängnisaufenthalte mit sich.
    Sisenna war, neben dem römischen Bischof Sixtus, eine wichtige Säule der Gemeinde. Er fand in Germanien zu Christus und machte sich ab diesem Moment auf dem Weg, den Menschen von Jesus und seiner Lehre zu erzählen. Heute gab es kleine Gemeinde in Galiien und Germanien, auch wenn er an den Erfolg des Apostel Paulus nicht herankam. Aber niemand kommt gänzlich an Paulus heran! So war er glücklich darüber, den Menschen das Wort erzählen zu können und vertraute für seine Zukunft auf das Geleit Gottes.
    So sass er unter dem Baum in der Nähe des Grabes, sammelte seine Gedanke und versuchte Gottes Antworten auf seine Fragen in seinem Leben zu entdecken.

  • Es waren schwierige Zeiten angebrochen für die junge Gemeinde in Rom. Immer wieder wurden Geschwister ins Gefängnis gebracht unter fadenscheinigen Vorwürfen und die Politik Roms machte das Leben vielleicht im allgemeinen nicht schwer, aber im Detail schon! Die einzige Möglichkeit sich überhaupt gegenseitig zu erkennen, so man sich nicht eh schon kannte, war ein Anhänger mit dem Fisch um den Hals oder als Symbol an der Haustür!
    Sisenna war praktisch Priester der Gemeinde, hochangesehen als Prediger und Nachfolger Jesu, aber er musste auch arbeiten um wirklich die Botschaft Christi in Freiheit predigen zu können, ohne Abhängigkeiten.
    Und so arbeitete Sisenna ab dem frühen Vormitag als Zimmermann und nach der Mittagsstunde kümmerte er sich, zusammen mit vielen anderen Geschwistern, um das Leben in der Gemeinde.


    Heute hatte er viel in seiner Werkstatt zu tun aber grundsätzlich war seine Tür niemals zu und Besucher waren stets willkommen!

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