Treffen mit dem Pontifex pro magistro

  • Serena wartete in ihrem Zimmer auf den Pontifex. Sie war nervös und ging auf und ab. Einer ihrer Sklavinnen war zum Tor geschickt worden um den Pontifex sofort nach seinem Eintreffen hier her zu bringen.

  • Vom Tor des Palastes folgte Gracchus der Sklavin bis in die Gänge der Domus Augustana, welche er zum ersten Male in seinem Leben betrat. Kurz sann er darüber nach, dass in einer anderen Wendung des Schicksales dies sein Heim hätte werden können, dass die Augusta, welche ihn erwartete, ebenso seine Gemahlin Prisca hätte sein können. Der Gedanke indes erschien ihm ebenso absurd wie damalig als die Gelegenheit dazu hatte bestanden, ebenso absurd wie er ihm zweifelsohne auch in vielen Jahren noch würde erscheinen. Er war schlichtweg nicht dazu geschaffen, Kaiser zu werden - nicht in diesem Leben. Kurz wartete er vor einem Zimmer als die Sklavin ihn der Augusta ankündigte, und trat sodann der Veturia gegenüber. Sie war etwa in Priscas Alter, ein wenig kleiner als diese doch in ihrer zarten, eleganten Art der Aurelia nicht unähnlich. Gleichwohl wusste sie ihren Gatten in gleicher Art zu komplettieren.
    "Salve, teuerste Augusta Veturia Serena!"
    grüßte Gracchus in ganzer Förmlichkeit inklusive einem Neigen des Kopfes, um seiner Ehrerbietung Ausdruck zu verleihen. Er dann betrachtete er den Raum ein wenig genauer, wurde sich der privaten Atmosphäre der Räumlichkeiten gewahr, welche indes auch zum Wortlaut der Nachricht der Kaiserin passte.
    "Ich muss zugeben, ich war ein wenig über..rascht von deiner Einladung, wiewohl der Natur dieses Treffens"
    , kam er sodann ohne Umschweife auf eben diese zu sprechen, war er doch kein Freund davon, sich lange mit Höflichkeiten aufzuhalten sofern es gewichtigere Angelegenheiten zu besprechen gab - was zweifelsohne der Fall war, da diese nicht einmal in schriftliche Worte hatten gefasst werden können.

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  • Die Augusta schickte mit einem Nicken ihre Sklavinnen hinaus. Erst als die letzte die Tür hinter sich geschlossen hatte wandte sie sich an den Pontifex.
    „Salve Pontifex Flavius Gracchus, ich bin erfreut, dass du meiner Einladung so schnell gefolgt bist.“ Sie deutete auf zwei Korbstühle die an einem kleinen, mit ein paar Erfrischungen gedecktem, Tisch standen. „Wollen wir uns nicht setzen?“ Ja die Augusta wollte sich noch ein paar Momente sammeln, bevor sie ihr Anliegen vorbrachte. „Nun ich vertraue auf deine Verschwiegenheit ich habe ein sehr persönliches Anliegen.“ Die Kaiserin schluckte kurz bevor sie zum Thema kam. „Wie du dir sicher denken kannst, würde ich meinem Mann zugern ein Kind schenken. Ich bin zwar in der glücklichen Lage, dass mein Mann bereits einen Erben hat, aber ich würde zu gern auch ein gemeinsames Kind mit ihm haben.“ Die Kaiserin schaute etwas verlegen. „Nun hat mir die Medica nach einer Untersuchung mitgeteilt, dass es wohl an mir liegt. Sie hat auch schon mit einer Reihe von Therapien begonnen. Dennoch möchte ich mich nicht allein auf eine Medica verlassen. Ich denke es ist wohl von Nöten, dass ich die Götter um Hilfe bitte. Würdest du mir bei einem Opfer an die Göttin Iuno zur Seite stehen?“ So nun war es raus. Die Kaiserin blickte den Pontifex mit gespannter Erwartung an.

  • Die Augusta wirkte ein wenig nervös, bekräftigte diesen Eindruck schlussendlich durch ihre Bitte nach Verschwiegenheit. Schweigend und aufmerksam ließ Gracchus ihre Worte in sich einsinken, welche allfällig zu erwarten waren gewesen, für ihn jedoch gänzlich unerwartet kamen - die Welt des Kinderkriegens war nun einmal jene der Frauen, welchen in der Welt des Flaviers zweifelsohne auch in den meisten Fällen das Verschulden zuzurechnen war, wenn ein ehrbarer Mann kinderlos blieb.
    "Du kannst dich auf meine Diskretion verlassen, Augusta"
    , bekräftigte der Pontifex zuvörderst sein Stillschweigen außerhalb ihrer Gesellschaft.
    "Darüberhinaus ist es mir nicht nur Pfli'ht, sondern eine ebenso große Ehre, dir bei einem solchen Opfer zu sekundieren."
    Im Falle einer normalen Frau wäre es zweifelsohne nicht vonnöten, einen Pontifex in ein solches Unterfangen zu involvieren, in diesem speziellen Falle indes war es immerhin eine Art Staatsangelegenheit, was Gracchus zu einer weiteren Überlegung führte.
    "Gleichwohl bitte ich dich zu bedenken, dass die göttlichen Prinzipien - ihr Wohlwollen oder ihre Ablehnung - in diesem Falle nicht nur dein eigenes Los an..belangen, sondern im Grunde genommen das der ganzen Welt."
    Einen Augenblick lang sann Gracchus darüber nach, ob Aquilius seine Gemahlin wohl gefragt hatte, ob sie Kaiserin werden wollte, fragte sich ob er selbst wohl Antonias Einverständnis - so sie noch gelebt hätte - oder Priscas - so sie bereits verheiratet wären gewesen - vor der Wahl hätte eingeholt, verwarf dies jedoch sogleich, da weder an Antonias, noch Priscas Einverständnis kaum wohl Zweifel hätte bestanden. Und auch Veturia war, wenn auch noch recht jung, sicherlich von ebensolch unzweifelhaftem Charakter.
    "Das Opfer eines einzelnen Menschen beeinflusst für gewöhnlich das Wirken der göttli'hen Prinzipien in einem definierten Umfeld, zumeist seinem eigenen Leben. Je mehr Menschen beteiligt sind, desto größer wird der Wirkungskreis eines Opfers, ebenso wie er extendiert je mehr Menschen im einzelnen für eine An..gelegenheit ihr Opfer bringen."
    Er blickte sie überaus ernst an.
    "Du bist nicht mehr nur Veturia Serena, die mit ihrem Opfer ihr eigenes Umfeld formt - du bist die Augusta. Einerseits bringen jeden Tag an irgend einem Ort im Imperium hunderte, allfällig tausende von Bürgerinnen und Bürgern deiner Iuno und dem Genius des Augustus ein Opfer, bitten die Götter um Wohlwollen, be..einflussen und gestalten damit das Wirken der göttlichen Prinzipien um euch. Andererseits bitten wohl noch mehr Bürger jeden Tag um Frieden und Prosperität unseres Reiches, und da dein Leben und das des Augustus untrennbar damit verbunden sind, greift auch dies wiederum in euer Umfeld ein. Die göttli'hen Prinzipien, die Götter so du es möchtest, inkludieren all diese im Zweifelsfalle divergenten Wünsche in sich und werden so dein Los in die eine oder andere Richtung neigen."
    Einen kurzen Augenblick ließ der Pontifex der Augusta, dies alles in sich aufzunehmen, ehedem er auf die Konsequenz zu sprechen kam, welche daraus erwuchs.
    "Das Kind, das du Aquilius schenken möchtest, kann Roms Zukunft, aber auch Roms Schrecken sein. Es ist somit durchaus erdenkli'h, dass dein Opfer, - dein Wunsch - dem vieler Römer entgegen steht, und die Götter darob entscheiden, es nicht in jener Weise zu retournieren wie du dir dies erhoffst."
    Auch wenn dies ein Staatsopfer würde sein, Gracchus war nicht gewillt sie im Falle eines Falles über die Zeichen der Götter zu belügen, ob dessen es besser war, sie auf diesen Falle vorzubereiten. Gleichwohl suchte er mit einem schmalen Lächeln diese ein wenig düstere, möglichen Version der Zukunft, welche letztlich doch nur eine von vielen war, hinfort zu wischen.
    "Dennoch soll dies dich selbst..redend nicht davon abbringen, in erster Linie dein Opfer darzubringen. Wenn du es wünschst, so werde ich veranlassen dass der Tempel der Iuno Lucina auf dem Esquilin für einige Stunden für die Öffentli'hkeit geschlossen wird, so dass du gänzlich ungestört sein kannst."
    Da das Heiligtum von einem kleinen Hain umgeben war, würde selbst das blutige Opfer einigermaßen unbeobachtet vonstatten gehen können.

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  • Die Augusta hörte den Worten des Pontifex zu und sann ihrerseits darüber nach, ob es vielleicht der Götterwille sei, dass sie keine Kinder empfangen kann. Das es schon immer so war, weil die Götter schon lange vor ihnen wussten, dass ihr Mann eines Tages Kaiser sein würde. Dass sie ihm keinen Erben schenken sollte. Hin und her überlegte sie. Sie faltete ihre Hände und legte sie in ihren Schoss, bevor sie ihren Blick wieder hob und dem Flavier direkt in die Augen blickte. „Nun werter Pontifex Flavius Gracchus. Zunächst möchte ich dir danken, dass du mir bei dem Opfer zu Seite stehen wirst.“ Denn das es stattfinden würde stand nicht in Frage. „Ich muss gestehen, dass mir deine Worte die Augen für eine neue Sichtweise geöffnet haben. Und wenn es denn wirklich der Plan der Götter ist, so werde ich mich natürlich ihrem Willen beugen und von meinem Ansinnen ein Kind zu bekommen absehen. Das letzte was ich will, wäre etwas, was Rom zum Schaden gereichen könnte. Dennoch möchte ich es gern in die Hand der Götter legen und um ihr Wohlwollen bitten. Sei aber versichert, dass wenn sie das Opfer nicht annehmen sollen ich diese Entscheidung akzeptieren werde. So hätte ich doch wenigstens die Gewissheit über ihren Willen.“ Ja dies wäre wohl besser als immer zwischen Hoffen und Bangen zu stehen. „Ich wäre dir dankbar, wenn wir bei dem Opfer ungestört wären. Wie lange werden die Vorbereitungen dauern? Und was kann ich tun?“

  • Einige Herzschläge lang hatte Gracchus befürchtet, die Augusta könne ungehalten oder zornig werden über seine Worte - sich ihrer Machtposition bewusst gar in eine wahrhafte Furie wandeln und damit in einen gräulichen Albtraum des Flaviers, welcher in seinem Innersten dem Gebaren des weiblichen Geschlechtes gegenüber stets befangen und verunsichert war. Doch Veturia Serena reagierte besonnen und umsichtig wie es einer Augusta aufs Trefflichste anstand. Mochte sie auch ihre Eigenarten haben - man munkelte, dass sie nicht nur zur Erhebung ihres Mannes zum Kaiser auf einem Pferde geritten war -, dies war wahrlich eine Frau, welche den Respekt Roms verdiente.
    “Als Termin bietet sich der erste Tag nach dem Neumond an, dies ist das nä‘hste Mal der Fall ...“
    Gracchus Blick wandte sich zur Decke hin ohne dort etwas zu suchen, während er in seinem Geiste die Tage durchdachte, welche auf diesen würden folgen. Als Pontifex beschäftigte er sich tatsächlich derart oft mit dem Kalender, den Feiertagen und Mondständen, dass er diese halbwegs verinnerlicht hatte.
    “... an den Nonen des Maius“
    , vollendete er schlussendlich ein wenig erstaunt seinen Satz und wandte seinen Blick wieder der Agusta zu.
    “Als unser Kalender sich noch an den Mondphasen orientierte waren die Nonen eines Monats stets der neunte Tag vor dem Vollmond“
    , erläuterte er sein Erstaunen.
    “Dass der erste Tag nach dem Neumond, welcher stets günstig für Opfer an Iuno ist, im kommenden Monat auf die Nonen fällt, erscheint mir ein überaus ge..deihliches Vorzeichen. Ich schlage daher vor, diesen Tag für das Opfer zu wählen.* Als Gabe würde ich zu einer Räucherung aus Dammar, Galbanum und Rosenweihrauch raten, dazu Lilien, Kuchen und Wein. Für das blutige Opfer ein Schwein. Ich werde dem Tempel dies in Auftrag geben, du kannst dich darauf ver..lassen, dass nur die besten Gaben ausgewählt werden.“
    Kurz bedachte Gracchus die Frage der Augusta, ehedem er fortfuhr.
    "Du kannst deine Worte an Iuno vorbereiten oder aber diese spontan wählen. Dies liegt ganz in deinem Ermessen, denn bei einem Opfer derart privater Natur gibt es keine festgelegten Texte."

    Sim-Off:

    *Wir können selbstredend jederzeit beginnen, die Koinzidenz des Kalenders im Jahre 2016 war nur zu passend, um sie zu ignorieren. ;)

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  • „Am Nonen des Maius* also.“ Die Kaiserin nickte zustimmend. „Ich werde bis dahin meine Worte an Iuno vorbereiten und auch den Prätorianer Bescheid geben, damit sie einen kleinen Trupp, der mich zum Tempel begleitet zusammenstellen können.“ Nein spontane Worte würde sie für dieses – für sie so wichtige Opfer – nicht wählen. Nein sie würde sie mit Bedacht niederschreiben und bis zum Opfer auswendig lernen. Ja mitunter war die Augusta spontan, aber nicht in diesem Fall. Sie wollte nichts dem Zufall überlassen. „Ich bin überzeugt, das die Vorbereitungen bei dir in den besten Händen sind. Ich vertraue da ganz und gar auf dein Geschick.“ Die Kaiserin entspannte sich nun sichtlich, nachdem das für sie so wichtige Thema geklärt war, da sie aber ungern in jemandes Schuld stand fragte sie den Flavier als. „Sag mir werter Flavius Gracchus kan ich mich bei dir für deine Unterstützung irgendwie erkenntlich zeigen?“


    Sim-Off:

    *wir können beginnen, wann immer du möchtest

  • Es überraschte Gracchus keineswegs, dass die Augusta nichts dem Zufall wollte überlassen, so dass er sich das Datum in der Vorhalle seines Gedankengebäude ablegte und daran gemahnte, dies nach dem Treffen alsbald seinem Vilicus zu diktieren.
    "Nun, es ist wahrlich nicht vonnöten dies zu ver..gelten"
    entgegnete er auf ihre Frage, denn letztendlich war dies seine Pflicht nicht nur als Pontifex pro magistro, sondern als Römer generell.
    "Indes"
    , schob er sodann mit einem schmalen Lächeln nach, da dieser Gedanke ihm ausgesprochen gut gefiel.
    "Allfällig hast du vernommen, dass ich im Zuge meines Consulates einen Rede-Wettstreit ausri'hten möchte. Es soll eine Art fiktives Gericht auf der Rostra stattfinden, vor welchem Mythen der Historie verhandelt werden, die Kandidaten dabei die Rolle der Advocati übernehmend. Die Iudices werden am Ende den Sieger küren, nicht nach den Regeln der Jurisdiktion, sondern den Regeln der Kunst - in Hinblick auf Ebenmaß und Kunstfertigkeit der Rede, Selektion der Worte und Konstruk..tion der Sätze, Harmonie und Explikation der Argumente. Es ... wäre mir eine überaus große Freude, wenn du eine der drei Richter-Rollen übernehmen würdest."

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  • Natürlich war der Kaiserin bewusst, dass es seine Aufgabe war, aber dennoch wollte sie sich erkenntlich zeigt. Schon allein weil er ihr seine Verschwiegenheit zugesichert hatte. Nur ungern würde sie sich gegen Gerüchte zur Wehr setzen wollen. Sicherlich würde es für einige Lästermäuler in Roma ein gefundenes Fressen sein, wenn ihr Problem an die Öffentlichkeit dringen würde.
    Das Lächeln der Kaiserin wurde noch eine Spur wärmer, als sie die Bitte des Flaviers hörte. Die an den Tag gelegte Bescheidenheit ehrte den Flavier.


    War es doch weniger eine Bitte, als ein Kompliment für sie. Immerhin traute er ihr eine derartige Rolle zu.
    „Werter Flavius Gracchus deine Bitte erfreut und ehrt mich zugleich. Es wird mir eine Ehre sein, an deiner Seite zu sitze und gemeinsam mit dir den besten Redner unserer Stadt zu küren. Welch eine wundervolle Idee von dir einen derartigen Wettstreit ins Leben zu rufen.“
    Ja das fand sie wirklich. Serena war ohnehin der Meinung, das die Kunst und die Kultur viel viel zu kurz kam. Das der Consul nun eine derartige Veranstaltung ins Leben rief hatte sie begeistert aufgenommen. Das sie nun noch eine tragende Rolle zugedacht bekam erfreute sie um so mehr.


    Dennoch fand die Kaiserin, dass dies einfach noch nicht Dank genug war. „Werter Flavius Gracchus, ich möchte dich bitte, solltest du einmal Hilfe und oder Unterstützung benötigen, so zögere nicht es mich wissen zu lasen. Ich werde alles in meiner Macht stehende tun.“ Damit wollte die Kaiserin nochmals deutlich machen, wie dankbar sie ihm war und dass sie ihre Dankbarkeit nicht vom Ausgang des Opfers abhängig machen würde. „Und wie ich hörte hast du kürzlich erneut geheiratet. Ich würde mich wirklich freuen, dich und deine Frau zu einer privaten Cena begrüßen zu dürfen.“

  • "Vielen Dank, Augusta, so freue mich bereits noch ein wenig mehr auf diesen Wettstreit. Tatsä'hlich muss ich gestehen, dass man mir zweifelsohne auch ein wenig Eigennutz vorwerfen kann"
    , fügte er mit einem verschmitzten Lächeln an.
    "Gibt es doch kaum eine Kunst, welche mir ergötzlicher ist als jene des Wortes, sei es in Form des Trivium als Teil der Artes Liberales oder aber in Form von Theater und Dichtung."
    Das neuerliche Angebot ihrer Unterstützung quittierte er mit einem dankbaren Nicken, denn zweifelsohne war der Einfluss der Augusta in diesem Reiche nicht gering zu schätzen und mochte darob durchaus irgendwann einmal hilfreich sein - und sei es nur, ihren Gatten zu weiterer Förderung von Kunst und Kultur anzuhalten.
    "Meine Gemahlin wird zweifels..ohne ebenso große Freude empfinden wie ich selbst über diese Einladung, ob dessen ich sie gerne annehme. Schwebt dir bereits ein Datum dafür vor?"
    Es war dies nicht übertrieben, denn Prisca liebte die feine und einflussreiche Gesellschaft - so gut kannte er seine Gattin dann doch, um dessen sich sicher zu sein.

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  • Serena nickte wohlwollend. „Es freut mich zu hören und ich freue mich darauf deine Gattin kennenzulernen. Nun ich dachte an ein oder zwei Tage nach dem Opfer?“ Davor ging schlecht, zumal ja die Kaiserin von der Medica auch noch auf eine strenge Diät gesetzt war. „Stimme den Termin mit den deinen und denen deiner Frau ab....“ Als ob irgendwer eine Einladung der Kaiserin wegen Terminschwierigkeiten absagen würde...“und dann lass mich wissen, an welchem Tag es euch passt.“
    Die Kaiserin war nun wirklich vollkommen entspannt. Die Nervosität und Anspannung, die noch am Anfang des Gespräches greifbar gewesen war, war wie weggeblasen. „Ich stimme dir im übrigen vollkommen zu es gibt kaum eine bessere Kunst als die des Wortes. Ich freue mich wirklich auf den Wettstreit und es wird mir eine besondere Freude sein den Sieger mitzubestimmen. Welchen Preis - außer der Beste der Redner zu sein hast du für den Sieger vorgesehe?"

  • Konsentierend nickte Gracchus bezüglich des Termines, gleichwohl es kaum schwierig würde werden, diesen zu finden - eine Einladung der Kaiserin hatte schlussendlich Vorrang vor allem, zumindest sofern nicht eine Einladung des Augustus dagegen stand.
    "Nun, gleichwohl ich der Ansicht bin, dass die Teilnahme an einem solchen Wettstreit für einen jungen Mann mehr als ein Gewinn für sein Leben ist, so bin ich mir dur'haus des Anreizes materieller Werte bewusst. Der beste Redner soll darob eintausend Sesterzen erhalten, dazu allfällig noch ein Symbol der Kunst. In allen Details habe ich dies indes noch nicht durchdacht."
    Genau genommen kümmerte Gracchus Vilicus sich um diese materielle Angelegenheit.

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  • Die Kaiserin nickte wohlwollend. „Nun natürlich hast du Recht, das Größte sollte für die Teilnehmer der Sieg an sich sein. Ich finde deine Idee ihnen ein Symbol der Kunst als Preis zureichen hervorragend.“ Serena fand die Idee wirklich sehr gut, denn so hätten sie neben der Ehre auch etwas in der Hand und der Anblick würde den Sieger immer an wohl einen seiner größten Momente erinnern. „Nun werter Pontifex möchte ich dich nicht länger aufhalten. Ich danke dir für deine Zeit. Ich freue mich schon sehr auf das Treffen mit deiner Frau. Und wir sehen und dann wohl zunächst bei dem Opfer.“ Die Kaiserin erhob sich um den Pontifex zu verabschieden. Auch wenn man es ihr nicht ansah, aber die Behandlung der Medica ließ sie in letzter Zeit doch recht schnell ermüden. Die Kaiserin würde sich nun wohl für ein paar Stunden zurückziehen.

  • "Ich sehe dem ebenfalls bereits mit Freude entgegen"
    , quittierte Gracchus wiederum die Einladung.
    "Und sei dir noch einmal dessen versi'hert, dass für dein Opfer alles bereitet sein wird. Mögen die Götter bis dahin dich mit ihrem Wohlwollen bedenken."
    Er erhob sich und verabschiedete sich mit einem
    "Vale bene, teuerste Augusta Veturia Serena"
    von der Kaiserin, um sodann ihre Gemächer, wiewohl den Palast zu verlassen.

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