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Zum Ende der Seite springen Equites cultum filiorum Lavernae induti - Ritter im Gewand der Söhne Lavernas in Italia
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Narrator Italiae

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28.08.2012 22:13

Titus Sempronius Blaesus
Knapp zehn Tage, nachdem sie Lugdunum hinter sich gelassen hatten, passierten die Männer der Ala Prima Scubulorum das große Denkmal, das zu Ehren des Augustus ob seines Sieges über die Alpenstämme errichtet worden war.. und betraten damit Italia. Sempronius Blaesus wusste nicht, ob sie die ersten Truppen waren, die Fuß auf italischen Boden gesetzt hatten.. war es doch mehr als zwei Wochen her, seit sie Vindonissa verlassen hatten. Natürlich hoffte er, die obergermanischen Truppen unter Annaeus Modestus bereits in Nord-Italia anzutreffen, große Hoffnungen machte er sich allerdings keine.. wenn es gut lief, würde man sich bei Mediolanum treffen.

Das Monument war ehrfurchtgebietend, soviel konnte selbst Blaesus den Erbauern (dem römischen Senat) zugestehen.. er konnte ja nicht ahnen, dass mehr als tausend Jahre später nur Ruinen von dem großen Monument mit der triumphalen Augustus-Statue an der Spitze vollkommen verfallen sein würde. Die Dorfbewohner des späteren Dorfes 'La Turbie' würden die Steine des Monument benutzt haben, um ihr anschauliches Dorf zu errichten.

Freilich konnten sie keinen Proviant für den langen Ritt mit sich schleppen, immerhin war dies ein Kommandoeinsatz. Andererseits wollte der Sempronier seine Männer nicht hungern lassen, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Was dazu führte, dass auf ihrem Weg etliche Bauern um einige kulinarische Annehmlichkeiten ärmer wurden.. und sich nicht immer gewaltfrei von diesen trennten (ja, es gab solche Dummköpfe die sich trauten nahezu fünfhundert bewaffneten Reitern verweigerten). Umbringen mussten sie dafür niemanden, aber der eine oder andere Knochen musste zur Unterstützung der Überzeugungsleisten gebrochen werden.
Ergo: die Soldaten der Ala Prima Scubulorum waren gut genährt und guter Dinge.. auch wenn ihnen jeder Tropfen Alkohol verboten worden war, bis sie das Heer des Annaeers erreicht hatten.

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TDV
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01.09.2012 14:32

Titus Sempronius Blaesus
Zwei Tage später hatte Sempronius Blaesus erfahren, dass sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Ärger nicht vermeiden ließ, als eines morgens sechs seiner Männer fehlten.. und vier Säcke ihrer wertvollen Beute.
Bevor er die Verfolgung aufnahm, hatte er klarstellen lassen wieviel sie eigentlich wirklich mitgenommen hatten.. wenn sie nur vier Säcke voller Steine dabei hatten, würden sie sich selbst in den Arsch beißen. Allerdings hatten die Hunde Glück gehabt, und nur einen mit Steinen und Sand gestreckten Sack erwischt, was die Verfolgung unabdingbar machte.

Es hatte sie ganze drei Tage gekostet, in denen sie gen Süden geritten waren, da die sechs sich wohl gedacht haben, man würde ihnen nicht folgen, wenn sie gen Rom verschwanden. Kurz vor Luca hatten sie sie dann eingeholt.. Blaesus hatte Glück gehabt, dass die Diebe nicht zu den hellsten seiner Männer gezählt hatten und dementsprechend wenig auf ihre Spuren oder ihre Deckung geachtet. Knapp eine Stunde vor der Stadt hatten sie die Männer dann einfach am Wegesrand gefesselt zurückgelassen.. der Praefect wollte einfach keine weiteren Risiken eingehen, und Männer zur Bewachung abstellen hätte vielleicht weitere Versuche ergeben. Sollten die Leute in Luca doch entscheiden, was mit denen anzustellen sei. Vielleicht würden sie nach dem Krieg noch einmal vorbei kommen um die Männer abzuholen. Vielleicht.

Das ganze hatte sie insgesamt wohl eine Woche an Tagesritten gekostet, schließlich waren sie gen Luca in die vollkommen andere Richtung geritten. Zumindest war so wahrscheinlicher, dass sie südlich der Alpen auf jeden Fall auf die achte Legion treffen würden. Als sie.. wieder... Genua erreichten wandten sie sich gen Nordosten um Placentia in einem Tagesritt zu erreichen, von dort aus nach Cremona über den Padus, und von Cremona wieder gen Nordwesten nach Mediolanum. Als sie die große Stadt, vor Jahrhunderten mal eine Hochburg der Gallier gewesen, vor sich sahen hatte sich in die Glieder des Semproniers schon eine grundlegende Nervosität eingeschlichen, weil sie noch nichts davon gehört hatten, dass ein Heer aus dem Norden über die Alpen gekommen war. Was eigentlich nicht möglich war, auch wenn der Horizont der meisten Menschen nach einem Tagesritt endete waren Heere doch groß genug um es in die Top 10 der lokalen Neuigkeit zu schaffen. Besonders zu Zeiten eines Bürgerkriegs...
Blaesus entschied sich letztlich dafür, drei Tage bei Mediolanum zu warten und die Lage zu sondieren bevor er sich entschied Alternativen auszumachen.

TDV
01.09.2012 14:32 Narrator Italiae ist offline Beiträge von Narrator Italiae suchen Nehmen Sie Narrator Italiae in Ihre Freundesliste auf
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