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Zum Ende der Seite springen [Cubiculum] Gaius Iulius Caesoninus
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Maahes

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RE: Der Entwurf eines Briefes Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
11.06.2019 11:07

Der Ägypter sah den Anflug des Lächeln auf dem Gesicht seines Herrn, der gemerkt hatte, dass es mit seinen Aussagen über die Freundlichkeit, der ihm zugeteilten Aufgaben, wohl übertrieben hatte. Diese Aussagen kommentierte er auch und Maahes atmete einmal kräftig durch. Noch immer wusste er nicht, was er von seinem Dominus halten sollte, denn er hatte ihn bisher viel zu wenig gesehen oder gesprochen, um sich ein vernünftiges Bild machen zu können. Dass Aesara ihn pries hatte nichts zu sagen und darüber hinaus hatten ihre Aussagen auch viel mehr über seine Potenz in den Laken zum Inhalt, als über die Art seines Charakters. Als Caesoninus nun sprach, hörte Maahes aufmerksam zu, wobei er sich einmal mehr belehrt fühlte wie ein dummer Schüler auf einem der Foren.

Er straffte seine Haltung ein wenig, während er den Worten, dass ein gut arbeitender Haushalt einem Römer durchaus zu noch mehr Ehr‘ verhalf. Natürlich war dabei eine gute Zusammenarbeit in der Hausgenossenschaft überaus wichtig. Als ob er zu jenen gehörte, welche dieser schaden würden! “Natürlich, Dominus!“, sagte er dann bestätigend und nickte neuerlich leicht dazu. Noch immer schaute er seinem Herrn entgegen. “Du wirst keine Gründe für einen Tadel finden,“ fügte er dann noch hinzu. Zumindest was ihn anging. Aesara stand auf einem ganz anderen Blatt und es stand noch immer zu befürchten, dass sie dem Dominius allerlei Flöhe ins Ohr setzen würde was ihn selbst anbelangte.



CURSOR - GAIUS IULIUS CAESONINUS
11.06.2019 11:07 Maahes ist offline E-Mail an Maahes senden Beiträge von Maahes suchen Nehmen Sie Maahes in Ihre Freundesliste auf
Gaius Iulius Caesoninus

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11.06.2019 12:53

Das war die richtige Antwort gewesen. Zufrieden nickte Caesoninus und sprach: „Sehr gut, denn nichts geringeres erwarte ich auch von dir.
Natürlich konnte jeder alles behaupten, so auch ein Störenfried, der hoch und heilig Besserung versprach, obwohl dem nicht so war, doch Caesoninus‘ Intuition sagte ihm, dass Maahes schon ganz ordentlich wäre. Mit einem Seitenblick auf die am Schreibtisch herumliegenden Papiere bekam er leichtes Kopfweh. So viel Arbeit noch vor sich und trotzdem bisher nichts handfestes mit dem er arbeiten konnte.
Doch es half alles nichts, Zeit sich also wieder diesem Metier zu widmen. Er blickte noch einmal Maahes an.
Von meiner Seite her wäre es das. Hast du noch Fragen oder Anliegen an mich? Ansonsten könntest du dich um den Brief kümmern.



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Maahes

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12.06.2019 16:39

Offenbar schien der Dominus zufrieden zu sein. Nicht weniger als ein tadelloseses Benehmen war gefordert. Rein äußerlich würde dies sicherlich leistbar sein. Verdrängte man den Weindurst, den er dann und wann verspürte, würde dem auch sicherlich nichts im Wege stehen. Ob er noch eine Frage oder ein Anliegen hatte? Flüchtig dachte der Ägypter nach. Sicherlich gab es Fragen, doch war der Iulier sicherlich nicht derjenige, welcher ihm die Antworten geben könnte. Also schüttelte Maahes zunächst einmal den Kopf. “Nein, Dominius, ich habe keine Fragen mehr und auch nichts, was ich ansonsten vortragen könnte,“ gab er bekannt und verneigte sich wieder leicht. Schließlich wendete er sich ab und machte sich auf den Weg zur Tür. “Das heißt, eine Frage hätte ich vielleicht,“ sagte er dann und drehte sich noch einmal herum. “Ist es mir erlaubt eine Opfergabe zum Grab meines ehemaligen Herrn zu bringen?“, fragte er dann vielleicht etwas zögerlich. Sein neuer Dominus hätte gewiss nichts dagegen, wenn er nach seinen Botengängen einen Abstecher machte, doch das größere Problem bestand sicherlich darin, dass der Ägypter rein gar nichts zum Opfern hatte. Kein Geld und auch keine Speisen, um sie einem Toten am Grabe darbringen zu können.



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Marcus Iulius Licinus

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12.06.2019 19:39

"Ich hatte das Gefühl von solchen Bündelauktionen in letzter Zeit vermehrt zu hören, wenn ich über die Märkte gegangen bin. Aber ich vielleicht täuscht der Eindruck. Konkrete Fälle kann ich dir nämlich auch nicht nennen." So fasste Licinus seine Eindrücke zusammen, denen natürlich jedes Maß an Evidenz abging.

"Ein kleines noch!" entschied sich Licinus noch ein paar Minuten sitzen zu bleiben.#

"Ich bin mir sicher du wirst es schaffen. Du bist jung und ehrgeizig, dass sind die besten Bedingungen."
Skrupellosigkeit wäre sicher auch noch hilfreich, aber er war nicht so weit, diese dem jungen Verwandten zu unterstellen.
"Wenn du noch eine Frage erlaubst, wie geht es eigentlich dem Hühnerstall aus jungen Damen, mit dem ich dich hier allein gelassen habe?" fragte er noch etwas dispektierlich. Die Wortwahl eines Soldaten hatte er trotz der Jahre als Offizier doch nie vollständig abgelegt. Schon gar nciht, wenn er müde war.


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15.06.2019 02:31

Bitte sehr!“, waren Caesoninus‘ Worte, während er seinem Verwandten nochmal Wein nachreichte. Er plauderte gerne mit Licinus, immerhin war dieser in letzter Zeit öfters in der Domus Iulia anwesend und daher eher eine Art Familienoberhaupt gewesen, als z.B. Centho. Außerdem war er ein bärbeißiger alter Soldatenhaudegen, noch etwas, was Caesoninus an Licinus überaus schätzte.

Als das Gespräch dann noch einmal kurz auf Caesoninus‘ Karriere zu sprechen kam, war er der Meinung erneut noch einmal so etwas wie Demut und Dankbarkeit zeigen zu wollen: „Danke für deine netten Worte! Doch Weisheit und Lebenserfahrung aus vielen Jahren sind auch nicht zu verachten! Ich bewundere es immer wieder, wie du es schaffst, einen so hohen Posten wie den deinen bei den Prätorianern auszufüllen und trotzdem noch als guter Vater für Esquilina da sein zu können. Die Kleine hat echt Glück mit dir, ich bin sicher, sie wird sich eines Tages noch wunderbar machen, dank deiner Erziehung.“ Er hatte jedes Wort ernst gemeint, wenn sie auch im üblichen fröhlichen Umgangston ausgesprochen worden waren. Licinus war für Caesoninus auf jeden Fall das beste Beispiel dafür, wie man Familie und Karriere unter einen Hut bringen konnte. Genauso wollte er es auch einmal machen. Was die Frage über die Damen des Hauses Iulia anging, so war die schnell erledigt. „Ausnahmsweise einmal nicht viel, außer, dass Iulia Stella sich auf meinem Fest sehr gut mit Annaeus Florus Minor verstanden hat. Gewissen Andeutungen und Anzeichen nach darf man die beiden also schon fast als Verlobt und Verheiratet betrachten. Für Iulia Phoebe steht das aber noch aus.



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15.06.2019 12:33

Zitat:
Original von Maahes
Offenbar schien der Dominus zufrieden zu sein. Nicht weniger als ein tadelloseses Benehmen war gefordert. Rein äußerlich würde dies sicherlich leistbar sein. Verdrängte man den Weindurst, den er dann und wann verspürte, würde dem auch sicherlich nichts im Wege stehen. Ob er noch eine Frage oder ein Anliegen hatte? Flüchtig dachte der Ägypter nach. Sicherlich gab es Fragen, doch war der Iulier sicherlich nicht derjenige, welcher ihm die Antworten geben könnte. Also schüttelte Maahes zunächst einmal den Kopf. “Nein, Dominius, ich habe keine Fragen mehr und auch nichts, was ich ansonsten vortragen könnte,“ gab er bekannt und verneigte sich wieder leicht. Schließlich wendete er sich ab und machte sich auf den Weg zur Tür. “Das heißt, eine Frage hätte ich vielleicht,“ sagte er dann und drehte sich noch einmal herum. “Ist es mir erlaubt eine Opfergabe zum Grab meines ehemaligen Herrn zu bringen?“, fragte er dann vielleicht etwas zögerlich. Sein neuer Dominus hätte gewiss nichts dagegen, wenn er nach seinen Botengängen einen Abstecher machte, doch das größere Problem bestand sicherlich darin, dass der Ägypter rein gar nichts zum Opfern hatte. Kein Geld und auch keine Speisen, um sie einem Toten am Grabe darbringen zu können.


Ob Maahes es wusste oder auch nicht, jedenfalls hatte er sich gerade mit seiner Opferfrage ein ordentliches Plus bei seinem Meister verdient. Caesoninus war immerhin selbst ein Aedituus und als wahrer Römer tief religiös, so wie sich das eben nun mal gehörte und da freute es ihn ungemein, dass auch sein neuer Unfreier ähnlich behaftet war.

Er lächelte Maahes an und sagte: „Es ist sehr nobel von dir, deinem alten Herrn gedenken zu wollen, das zeugt von einem guten Verhältnis. Wer war es denn, der dich zuletzt besaß? Und natürlich darfst du das tun! Nimm dir Lebensmittel aus den Vorratskammern, oder lasse dir von Phocylides ein paar Münzen als Opfer geben, falls du selbst nichts haben solltest, du hast meine Erlaubnis dafür!
Besser so, als wenn der Kerl sie deswegen stehlen würde, denn das müsste er zweifellos, wo er doch sonst nichts hatte.



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Maahes

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17.06.2019 11:50

Es war eigentlich das erste Mal, dass er seinen neuen Herrn ihm gegenüber lächeln sah. Immerhin fand er es nobel, das Gedenken an den ehemaligen Herr aufrecht zu erhalten. Ein gutes Verhältnis hatte er zu Seneca auf jeden Fall gehabt. Also nickte der Ägypter, ehe er antwortete. “Danke, Dominius,“ erklärte er nun seinerseits unter einem leichten Lächeln. Er war froh darüber, etwas der Vorratskammer entnehmen zu dürfen. Wahrscheinlich war es dabei gar nicht nötig, den Maiordomus um Geld zu bitten. Viel eher würde er wohl die Coqua ansprechen, auch wenn er sich sicher war, dass sich mit einer kleinen Kanne Wein gewiss schwertun würde. Doch wie auch immer. Er würde hinausgehen zu dem Grab und diese opfern. Vielleicht würde er auch auf diese Weise über das Drängen in einem Inneren, welches ihn immer wieder zu diesem Getränk hinzog, überwinden können. “Es war Aulus Iunius Seneca,“ sagte er dann. “Ein ehrenwerter Mann Roms und Praefectus Alae in Germania.“ Maahes machte einen Augenblick lang ein betretenes Gesicht, denn es war nicht leicht, sich nun wieder an Germanien zu erinnern. “Ich war dort sein Maiordomus,“ erklärte er aber trotzdem. “Er war ein guter Herr.“



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18.06.2019 17:27

"Aulus Iunius Seneca aus Germanien also, so so". wiederholte Caesoninus, während er kurz darüber nachdachte, ob er so einen Namen schon einmal gehört hatte. "Wir haben gewisse lose Verbindungen, oder besser gesagt Bekanntschaften zu den Iuniern, z.B. waren vor einiger Zeit einmal Iunia Axilia und Iunia Caerelia hier im Haus zum Abendessen, doch ein Iulius Seneca ist mir leider nicht bekannt. Aber ja, wenn er tatsächlich Praefectus Alae gewesen ist, muss er in der Tat ein wichtiger Mann in der Armee gewesen sein." Das fand Caesoninus schon interessant, nun einen Sklaven zu besitzen, der zuvor einem Offizier gedient hatte. Ob er auch ein wenig was von dessen Alltag mitbekommen hatte? Vielleicht war es doch nicht so eine Fehlinvestition gewesen, Maahes zu behalten auf Drängen des Maiordomus. Apropo Maiordomus, hatte Maahes gerade tatsächlich behauptet, dass er ein eben solcher für diesen Seneca gewesein sein wollte? Bei allen Göttern! Als nächstes kam vielleicht auch noch ans Licht, dass er mit irgendeiner berühmten Persönlichkeit oder so verwandt wäre! Doch Caesoninus beschloss, vorerst darauf nicht zu reagieren, sondern es einmal im Hinterkopf zu behalten. "Nun gut, das wäre dann alles." verabschiedete er seinen Cursor, um sich wieder seiner Arbeit zuwenden zu können. Die Aufmerksamkeit seines Herrn hatte der Ägypter heute auf jeden Fall erregen können.



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21.06.2019 10:13

Als sein Herr die Namen Iunia Axilla und Iunia Caerellia erwähnte, horchte Maahes auf. Bei dem Namen Iunia Caerellia stand sogar ein leichtes Lächeln in seinem Gesicht. Lange hatte er von ihr nichts mehr gehört, doch er erinnerte sich gut an ihren Abend im germanischen Garten, bei welchem er die Ehre hatte, ihr Gedichte vorzutragen. Dies allerdings war nun schon so lange her, dass es gewiss nicht mehr wahr war. Also nickte er nur, als der Dominus meinte, dass Seneca wohl ein wichtiger Mann in der Armee gewesen war. Alte Gedanken keimten wieder auf und auch ein wenig Sehnsucht nach der Provinz, an die er sich erst hatte gewöhnen müssen. Nicht zuletzt aufgrund der wirklich kalten Winter, welche ihm nicht vertraut gewesen waren. “Ich mache mich sofort auf den Weg, Dominus!“, erklärte er dann, als mit dem ..das wäre dann alles... angezeigt wurde, dass sein Herr nun das Gespräch für beendet erachtete. Der Ägypter hielt auf die Tür zu und nahm sich vor, dass er noch einmal in der Küche vorbeischauen wollte, um Locusta zu bitten, ihm ein passenden Opfer für das Grab auszuhändigen, ehe er sich auf direktem Wege zum Cursus Publicus aufmachen würde.



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21.06.2019 10:13 Maahes ist offline E-Mail an Maahes senden Beiträge von Maahes suchen Nehmen Sie Maahes in Ihre Freundesliste auf
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22.06.2019 06:07

Wieder hatte Caesoninus eine harte Arbeitsschicht an seinem Schreibtisch hinter sich gebracht. Er war wirklich froh, wenn das ganze wieder vorbei war. Er hatte gerade wieder an einer Rede gearbeitet, die er im Zuge seines Wahlkampfs als Vigintivir zu halten gedachte. Schon komisch, normalerweise flossen im beim reden die klugen Redewendungen und Worte nur so aus dem Mund, doch wenn es darum ging im vorraus eine Rede zu verfassen, hörte sich das ganze wahnsinnig steif und unmelodiös an. Nicht zu gebrauchen!
Doch da musste man eben durch als Anfänger. Wer weiß, vielleicht erging es allen so am Anfang. Irgendwann würde es gewiss besser werden. Er wusste ja von sich, dass er das eigentlich konnte!

Als ein Sklave sein Cubiculum betrat, um Caesoninus eine kleine Zwischenmahlzeit zu servieren, kam dieser nicht davon, ohne zuvor einen kleinen Auftrag zu kassieren: „Hol mir Maahes her, ich habe einen kleinen Auftrag für ihn.
Der angesprochene Sklave füllte Caesoninus‘ Weinbecher und nickte dabei mit dem Kopf zum Zeichen, dass er ihn verstanden hatte, anschließend zog er sich wieder zurück, um den Cursor holen zu gehen.



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22.06.2019 11:14

Es war für Maahes ein sehr ruhiger Tag gewesen, was im Grunde genommen erstaunlich war. Nach einem Morgenmahl war ihm keine sonderlich große Aufgabe zugekommen, weshalb er sich seine Arbeit an diesem Tag selbst gesucht hatte. Der Sklave, welcher vom Dominus zu ihm geschickt worden war, fand ihn im Garten vor, wo er mit einer einer kleinen Hacke den Boden um die Rosenstöcke herum auflockerte und das Erdreich vom wuchernden Unkraut befreite. Es war eine sehr zufridenstellende Arbeit, die für ihn schon beinahe etwas Meditatives hatte. Außerdem erinnerte sie ihn an den Garten in Germanien. Überhuapt hatte er viel an das Haus gedacht und natürlich auch an Iunius Seneca, welchem er mit der Erlaubnis seines neuen Herrn und der Unterstützung von Locusta ein kleines Weinopfer dargebracht hatte. Zugleich hatte er dieses Opfer nutzen wollen, um seinem Drang nach diesem Getränk abzuschwören. Mit der Hilfe der Götter würde dies vielleicht sogar gelingen.

Als ihm die Nachricht überbracht worden war, legte er seine Hacke beiseite und erhob sich, um sich auf den Weg zu Caesoninus Cubiculum zu machen. Ihm war aufgefallen, dass sein Herr in der letzten Zeit besonders oft am Schreibtisch saß. Wohl um seine Karriere voranzutreiben. Genaueres wusste er aber nicht, doch schien der Dominius ein engagierter junger Mann zu sein, der vom Leben Großes erwartete. Am Cubiculum angekommen, klopfte Maahes an die Tür und da diese nicht zur Gänze verschlossen war, öffnete er sie auch gleich ein wenig. In der Tat konnte er so bereits den Dominus sehen, der wie schon gedacht, an seinem Schreitisch saß. “Dominus?“, fragte Maahes in den Raum hinein und trat dann ein. “Du hast einen Auftrag für mich?“ Langsam trat er an den Schreibtisch heran.



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22.06.2019 11:14 Maahes ist offline E-Mail an Maahes senden Beiträge von Maahes suchen Nehmen Sie Maahes in Ihre Freundesliste auf
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22.06.2019 17:38

Die Rede, an der Caesoninus schon seit Stunden herumdokterte kam langsam aber sicher über das erste Viertel hinaus, das er nicht sofort wieder in die Tonne treten wollte. Soweit so gut. Diese eine Formulierung dort am Schluss gefiel ihm noch nicht so ganz, da musste er noch einmal ran. Götter! Wieso konnte er das heute einfach nicht?! Sonst war er doch auch ein Meister der Worte! Es war zum Augen ausreißen! Und Finger! Und Fingernägel! Und nicht zu vergessen noch die Ohren, die wären bei einem Vortrag auch beteiligt!
Ärgerliche Sache.

Als dann die Tür aufging und sein gerufener Sklave eintrat, sah sich Caesoninus genötigt, kurz seine Arbeit zu unterbrechen und aufzusehen. "Ah...Maahes! Ja, habe ich. Du wirst mir in einer besonderen cursorischen Weise bei meinem Wahlkampf als Vigintivir zur Hand gehen! Überziehe ganz Rom, oder zumindest die wichtigsten dafür bekannten Plätze und Orte mit Wahlkampfgraffitis bzgl. meiner Kandidatur im Einstiegsamt des Cursus Honorum. Falls du Hilfe dabei brauchen solltest, sei sie dir natürlich gewährt. Phocylides wird dir bestimmt mit Freuden Männer und Materialien zur Verfügung stellen, solltest du sie benötigen. Wenn du fertig bist, melde dich wieder bei mir, das wäre alles." Und schon senkte Caesoninus wieder seinen Blick und begann sich weiter zu quälen mit diesem unsäglichen Holzklotz von Rede.



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22.06.2019 17:38 Gaius Iulius Caesoninus ist offline E-Mail an Gaius Iulius Caesoninus senden Beiträge von Gaius Iulius Caesoninus suchen Nehmen Sie Gaius Iulius Caesoninus in Ihre Freundesliste auf
Marcus Iulius Licinus

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24.06.2019 22:03

"Sie macht es mir aber auch einfach." gab sich Licnus bescheiden, aber man merkte ihm die Freude über das Kompliment und die noch größere Freude an seiner Tochter an. "Immer folgsam und zurückhaltend, wie sie ist. Außerdem haben wir beiden niemand anderen, der uns ein Leben lang begleitet. Das schweißt zusammen." vor seinem geistigen Auge zogen in rascher folge all die alten Freunde vorbei, die er in verschiedenen Winkeln der Welt hatte zurücklassen müssen.

"Das ist gut Aennaeus Florus ist ein patenter junger Mann. Ich persönlich halte eingies von ihm. Da wird sich ihre Mutter kaum lange zieren, der Verlobung zuzustimmen. Zumal wenn sich die jungen Leute auch verstehen." auch wenn er natürlich Politiker war und Licinus seine Akte über das Tribunat noch in die Finger bekommen musste, wähnte er für den Mann eine größere Zukunft.
"Nun, ich bin mir sicher, dass auch für sie in kürze hinreichend viele Väter auf der Matte stehen, die ihre Töchter verheiraten wollen."


24.06.2019 22:03 Marcus Iulius Licinus ist offline E-Mail an Marcus Iulius Licinus senden Beiträge von Marcus Iulius Licinus suchen Nehmen Sie Marcus Iulius Licinus in Ihre Freundesliste auf
Maahes

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25.06.2019 21:31

Maahes stand vor dem Schreibtisch seines Herrn. Einen Moment lang glaubte er, seinen Ohren nicht trauen zu können. Er sollte Graffitis an den Wänden anbringen? Seine Augen weiteten sich leicht. Derartiges hatte er noch nie getan. Dennoch hörte es sich nun nicht so an, als würde sein Dominus irgendeine Form von Widerspruch hören wollen. Nicht einmal einen Einspruch. “Ich…,“ begann er dennoch etwas zögerlich. “Natürlich, Dominus!“ Er verneigte sich leicht und trat dann einige Schritte zurück, um den Raum wieder zu verlassen. Bisher hatte sein Dominius nicht gesagt, was dieser für einen Spruch an den Wänden wünschte. Doch das würde sich sicherlich lösen lassen, so die Götter denn wollten. Dann machte er sich auf den Weg zu Polycylides, um sich die Hilfe zu verschaffen. Besonders aber Farben und Pinsel. Dann machte er sich noch etwas ratlos auf in die Stadt.



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25.06.2019 21:31 Maahes ist offline E-Mail an Maahes senden Beiträge von Maahes suchen Nehmen Sie Maahes in Ihre Freundesliste auf
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Die Römerin im Griechenpelz Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
10.07.2019 11:28

[...]

Am Cubiculum des Dominus angekommen klopfte Maahes an die Türe und entgegen seiner eigentlichen Art wartete er nicht auf ein ‚Herein‘, sondern öffnete das Türblatt ein Stück. “Dominus? Im Atrium ist eine Dame angekommen. Eine Iulia. Sie hat Gepäck dabei!“ Mehr vermochte er selbst nicht zu sagen, doch er hoffte es würde ausreichen.



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10.07.2019 11:28 Maahes ist offline E-Mail an Maahes senden Beiträge von Maahes suchen Nehmen Sie Maahes in Ihre Freundesliste auf
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17.07.2019 15:21

Zitat:
Original von Marcus Iulius Licinus
"Sie macht es mir aber auch einfach." gab sich Licnus bescheiden, aber man merkte ihm die Freude über das Kompliment und die noch größere Freude an seiner Tochter an. "Immer folgsam und zurückhaltend, wie sie ist. Außerdem haben wir beiden niemand anderen, der uns ein Leben lang begleitet. Das schweißt zusammen." vor seinem geistigen Auge zogen in rascher folge all die alten Freunde vorbei, die er in verschiedenen Winkeln der Welt hatte zurücklassen müssen.

"Das ist gut Aennaeus Florus ist ein patenter junger Mann. Ich persönlich halte eingies von ihm. Da wird sich ihre Mutter kaum lange zieren, der Verlobung zuzustimmen. Zumal wenn sich die jungen Leute auch verstehen." auch wenn er natürlich Politiker war und Licinus seine Akte über das Tribunat noch in die Finger bekommen musste, wähnte er für den Mann eine größere Zukunft.
"Nun, ich bin mir sicher, dass auch für sie in kürze hinreichend viele Väter auf der Matte stehen, die ihre Töchter verheiraten wollen."


Als Licinus erwähnte, er und seine Tochter hätten niemanden mehr, flogen Caesoninus' Augenbrauen kurz in die Höhe. "Aber mein lieber Marcus! Wir, die Familie, werden immer für dich und Esquilina da sein, keine Angst! Du kannst dich stets auf uns verlassen, wo kämen wir denn da hin, wenn ein Iulier nicht mehr auf den Rückhalt seiner Familie zählen könnte? Nein, wir alle werden immer an deiner und Esquilinas Seite stehen!"
Die folgenden positiven Worte Licinus' erfreuten Caesoninus ungemein, waren sie doch ein Zeichen dafür, dass auch er keine Vorbehalte gegen eine Verbindung gegen Florus und Stella hatte. Blieb also dann nur noch eine andere Iulia unter die Haube zu bekommen. Bei dem Gedanken daran fiel ihm dann ein: "Vermutlich wird es wohl dann sehr ruhig im Haus sein, wenn die Mädchen und vorallem Servilia Gemina(!) erst aus dem Haus sein werden. Deine Tochter muss vermutlich dann doppelt so viel Lärm machen als sonst, um den gewohnten Lärmpegel im Haus halten zu können." witzelte er.



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17.07.2019 15:21 Gaius Iulius Caesoninus ist offline E-Mail an Gaius Iulius Caesoninus senden Beiträge von Gaius Iulius Caesoninus suchen Nehmen Sie Gaius Iulius Caesoninus in Ihre Freundesliste auf
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