• Entlang des Euphrat bewegte sich unser Trupp, heimlich und leise wie Diebe in der Nacht. Der Mond spiegelte sich in den schwarzen Fluten des Flusses, das Wasser rauschte an uns vorbei. Ein Vogel schreckte auf, in einer der Schilfbänke entlang des Flusses als wir uns vorüberschlichen, schnatterte kurz verschlafen und verstummte wieder... Das andere Ufer, das Westufer des Euphrat war nicht zu erkennen in dieser dunklen Nacht, nur Sandbänke, die sich flach im Wasser ersteckten. Wir kamen an Feldern vorbei, und an Plantagen, durchzogen von einem fein verästelten Netz von Kanälen, von Rohren und Bewässerungsanlagen, mit denen die Menschen hier der Wüste das fruchtbare Land abtrotzten. Der Wüste, dieser steinigen Einöde die sich jenseits des fruchtbaren Bandes des Euphrats immens und unendlich ersteckte...
    Sand und Kieselsteine knirschten leise unter unseren Sohlen. Die Gestalten meiner Kameraden waren wie Schatten in der Nacht. Ohne unsere klirrenden Rüstungen, dunkel gekleidet und ohne Licht unterwegs - ja, da vermochten auch wir Römer uns still und heimlich an den Feind heranzupirschen.


    Circesium! Das war unser Ziel. Schon zeichneten sich in der Dunkelheit vage die Mauern der Stadt ab - diese Mauern hinter denen sich die Bewohner anscheinend so sicher fühlten, dass sie sich geweigert hatten sich unserem Imperator zu ergeben. Kein Heer zu ihrer Verteidigung schien in der Nähe zu sein, und doch waren die Stadttore verschlossen gewesen. Was für eine bodenlose Dummheit! Das mussten wirklich Fanatiker sein. Wir waren immerhin (noch fast) zwei Legionen, mit Hilfstruppen, und Edessa war nach der Kapitulation ja auch glimpflich davongekommen.
    Doch anstatt in offenem, verlustreichen Kampf die Mauer zu bestürmen, gab es andere Befehle. Ich kannte nicht die Ausmasse des Manövers, wusste nur dass heute nacht auch noch andere Trupps unterwegs waren. Wir jedenfalls, unser kleiner Trupp unter dem Kommando des Tribun Terentius, hatten die Aufgabe heimlich reinzukommen in die Stadt, um von innen die Tore zu öffnen. Auf ein Zeichen hin würde die Stadt dann erstürmt werden. Ein Kinderspiel...


    Nur geflüstert wurden Befehle weitergegeben. Wir machten halt, in Deckung von so einer Art grossem Mühlrad, das sich quietschend drehte und Eimer für Eimer Wasser in die Bewässerungsgräben schaufelte. Ich sah zu unserem Befehlshaber dem Tribun, zu meinem Centurio, zu Andronicus und den anderen die heute nacht hier mit unterwegs waren. Alle freiwillig. Ich kaute kurz nervös auf meiner Unterlippe und fragte mich, warum nochmal ich Feuer und Flamme gewesen war und sofort 'Hier! Ich!' geschrien hatte als der Trupp zusammengestellt wurde. Um zu zeigen dass ich auch was draufhabe, wahrscheinlich, und um mir zu beweisen, dass ich doch mutig sein kann wenn es drauf ankommt. Mein Mund war trocken vor Aufregung, aber ich war ganz konzentriert, hellwach, und begierig darauf diesen elenden, hinterhältigen Parthern, die die Zehnte am Fluss so heimtückisch massakriert hatten, zur Abwechslung mal so richtig in den Arsch zu treten.

  • Ein Tag früher


    Surenas hiess einer der Maänner, der auf der Mauer der Stadt stand, er war nicht zu verwechseln mit dem Feldherren, der den Römern so zu schaffen machte. Er war kein Feldherr, er war nur ein einfacher Kaufmann, einfach war vielleicht untertrieben, war er doch einer der reichsten Männer der Stadt. Er war reich und er war bequem geworden.


    Das, was er vor der Stadt sah machte ihn grosse Sorgen, denn dort lagerten seit zwei Tagen tausende römische Soldaten, weit genug entfernt das sie nicht von der Stadt beschossen werden konnten, dicht genug um die Stadt einzuschliessen. Und so waren sie eingeschlossen,...


    Er war einiger der Wenigen gewesen, die von Anfang dagegen gewesen war, das sie die Tore schlossen und die Mauern mit Freiwilligen besetzten. Doch sein langjähriger Widersacher hatte sich durchgesetzt, hatte es in flammenden Worten durchgesetzt und erreicht, das unzählige freiwillige Männer bereit gewesen wären, die Römer vor Stadt anzugreifen und so in den sicheren Tod zu laufen.


    "Sei unbesorgt, Surenas," meinte sein Nebenmann, "die Römer werden weiterziehen. Dein Namensvetter erlaubt es ihnen nicht, uns hier lange zu belagern."


    Surenas nickte nur, wandte sich um und ging davon in Richtung seines grossen Hauses. Die Römer mochten keine Zeit haben, doch wenn zwei Legionen mit ihren Rammböcken auf die Mauern stürmten, hätten ihre Verteidiger kaum eine Chance. Und wenn der Rammbock die Mauer berührte, gab es für die Stadt und ihre Bewohner keine Gnade, das wusste er. Es würde ihn viel Geld kosten, sein Leben und das seiner Familie zu retten und selbst wenn er seinen verhassten Bruder opferte, wäre er hinterher ein mittelloser Besitzer einer Ruine.


    Als er sein Haus erreicht hatte, hatte er eine Entscheidung getroffen....


    ------------------------------------------


    Der Morgen dämmerte schon, als Surenas wieder die Oberfläche erreichte, seine Kleidung war Nass und verdreckt und er von dem Gestank in den Kanälen war ihm spei übel geworden. Tief atmete er die frische Morgenluft ein, blickte noch einmal zu den Mauern der Stadt hinter sich und eilte dann, im Schutze einiger Büsche davon.


    Einen Bogen würde er schlagen und sich zu den Lagern der Römer durchschlagen....

  • Mochte das Heer der Römer geschwächt sein, es bot immer noch einen beeindruckenden Anblick, wie es da vor Circesium lagerte. Tiberius Vitamalacus hatte den Morgen genutzt, auf demn Rücken von Ajax ein Aussrit zu machen, gefolgt von einigen Männer seiner Garde. Von einem Hügel hinter den Reihen des Heeres bot sich ein guter Überblick über das Gelande.


    Viel Zeit hatten sie nicht, die Stadt zu nehmen, das war ihm bewusst, schon bald würde es zu Sturm kommen müssen. Die Mauern waren hoch und robust, auch wenn sie nicht besonders stark bemannt waren, der Sturm würde seinen Tribut zollen. Einen Tribut, von dem er sich nicht sicher war, das sie sich ihn leisten konnten, nicht wenn sie die Parther noch einmal besiegen wollten.


    "Schauen wir mal, was die Vorbereitungen machen," meinte er knapp, mehr an sich, als an seine Begleiter. Im Gallop ritt er den Hügel herunter, zurück in das Lager der Prima, vor dem die Milites dabei waren, Rammböcke und Sturmleitern zu bauen. Gerne hätte er noch zwei Türme gehabt, doch dazu war die Zeit zu knapp.


    Wenn es doch nur einen anderen Weg in die Stadt gäbe.

  • An jenem Morgen durchstreiften kleine Grüppchen bestehend aus je einem Contubernium der Legionsreiterei die Umgebung Circesiums. Einerseits um die Mauer nach Abschnitten abzusuchen, welche wenig bis kaum bewacht wurden beziehungsweise nach brüchigen Stellen in selbiger und andererseits um sich auch zu vergewissern, dass sich kein Entsatzheer Circesium näherte.


    Logischerweise befand sich auch Andronicus in einer dieser Gruppen und durchforstete mit den restlichen Equites das Umland der parthischen Stadt. Schließlich hatten die acht Reiter einstimmig beschlossen eine kleine Rast einzulegen, schließlich waren sie schon mindestens eine, vielleicht auch schon zwei Stunden unterwegs, ohne sich weit von dem römischen Lager zu entfernen. So wurde also eine Pause eingelegt und ein wenig Essen gefasst. Andronicus entfernte sich ein wenig von dem Lagerplatz um ein Geschäft zu erledigen.


    Plötzlich hörte er ein unerwartetes Geräusch, welches sich anhörte wie wenn ein Ast brach. Überrashct blickte sich der Tiberier um.Wer, oder was war das wohl? Ein Tier vielleicht, oder doch ein Mensch? Vielleicht parthische Spione, oder gar die Vorhut eines Entsatzheers? Nein, das Letzte konnte es keinesfalles sein. Dafür war das Geräusch viel zu leise gewesen. Da er nichts bemerkt hatte und sich das Geräusch auch nicht wiederholte, wollte Andronicus sich schon wieder umdrehen und zu seinen Kameraden zurückkehren. Er warf noch ein letzten Blick in die Richtung aus dem das seltsame Geräusch gekommen war und fuhr zusammen. Jetzt sah er etwas, eine Gestalt. Es schien ein Einheimischer, ein Parther zu sein. Der Parther gin unbeirrt weiter, auf einem schnalen Pfad, welcher ungefähr in die Richtung führte aus dem der Tiberier und die restlichen Reiter gekommen waren. "Also doch ein Spion", dachte Andronicus. Ob der Parther ihn wohl bemerkt hatte? Wohl eher nicht, sonst hätte er wohl wieder kehrt gemacht. Es sei denn, der Spion war überaus mutig, oder lebensmüde. Vielleicht ein Vebrrecher, ein Mörder dessen letzte Chance auf Gnade es war den Feind, die Römer auszuspionieren.


    Viele Gedanken schwirrten in des Tiberiers Kopf herum, doch er schob sie vorerst beiseite und überlegte wie er den Parther am besten aus dem Verkehr ziehen konnte. Denn jenes musste er auf jedenfall tun, wer wusste schon, was der Auftrag des Parthers war. Vielleicht sollte er gar den Imperator oder einen anderen hohen Offizier töten... Sollte er einfach mit gezogener Waffe auf den Parther zu stürmen? Nein, diesen Gedanken verwarf er sofort wieder. Das würde nur auf eine Verfolgungsjagd hinauslaufen und vielleicht lauerten weiter hinten noch mehr von diesen Spionen. Er musste sich dem Spion unbemerkt nähren und ihn dann stellen, dann würde selbiger schon nicht so leichtsinnig sein sich zu wehren, hoffte Andronicus zumindest. Soweit er das überblickt hatte, trug der Parther nämlich keine Waffe bei sich, höchstens einen kleinen Dolch.


    Andronicus zog seine Spatha langsam, um keine unnötigen Geräusche zu erzeugen aus der Scheide. Der Parther, welcher ungefähr zwanzig Meter von ihm entfernt vorwärts trabte war mittlerweile fast aus seinem Blickfeld verschwunden. Er musste sich also beeilen und durfte dabei auch noch keine Geräusche erzeugen...


    Sein klopfte wie wild als Andronicus sich dem parthischen Spion näherte und er fürchtete schon der vermeintliche Spion würde ihn aufgrund seines pochenden Herzens bald bemerken. Mittlerweile hatte sich der Reiter dem Parther schon bis auf wenige Meter genähert und noch immer hatte jener ihn noch nicht bemerkt. Der Parher schien völlig in seine Gendanken versunken und schön langsam zweifelte der Tiberier daran, dass der Parther wirklich ein Spion war. In seinen Augen verhielt er sich nämlich äußerst unprofessionell...


    Schließlich hatte der Tiberier den schmalen Pfad erreicht, der Parher hatte seinen Schritt inzwischen beschleunigt und befand sich nur wenihge Schritte vor dem jungen Eques. Andronicus fasste sich ein Herz, sprang auf den Pfad und rief, in recht passablen Griechisch mit bebender Stimme:
    "Bleib stehen, Parther! Wenn du auch nur einen Schritt machst wird diese Schwert bald in deinem Bauch zu finden sein!"
    Erschrocken fuhr der Mann herum und blieb selbstverständlich stehen. Doch zu Andronicus Verwunderung atmete er erleichtert auf, als er bemerkte, dass sein Gegenüber ein Römer war.
    "Bitte führe mich in euer Lager, ich habe deinem Kommandanten eine äußerst wichtige Nachricht zu überbringen."
    erwiderte der Parther und Andronicus kam kaum mehr aus seinem Staunen heraus. Misstrauisch beäugte er den Parther nickte aber schließlich.
    "Hast du irgendwelche Waffen bei dir?"
    stellte Andronicus die obligatorische Frage auf welche der Parther erst zögerte, dann nickte und einen kleinen Dolch hervorzog.
    "Hier"
    eriwderte er nur. Androncius nahm den Dolch entgegen und sprach:
    "Geh du vorran!"
    Der Tiberier wollte schließlich keinen billigen Anfängerfehler begehen. Der Parther nickte und folgte dem Eques zu dem Lagerplatz seiner Kameraden.


    Dort angekommen stockten die restlichen Rieter als sie sahen wen ihr Tiberischer Kamerad da im Schlepptau hatte.
    "Schaut mal, was mir da über den Weg gelaufen ist"
    rief er seinen Kameraden grinsend entgegen.
    "Ein Parther, der behauptet er habe eine wichtige Nachricht für den Legatus. Ich shclage vor, dass ich mit unserem Freund zurück zum Lager reite und ihr hier weiter kundschaftet. Hat wer zufällig ein Seil?"
    Der Tiberier blickte seine Kameraden vorbei. Sie nickten nur und eine von ihnen stand auf, ging zu seinem Pferd und kramte ein Seil hevor. Dankend nahm der Tiberier das Seil entgegen und fesselte seinem Gefangen die Hände auf dem Rücken. Anschließend verfrachetete er slebigen mit Hilfe der anderen Equites auf sein Pferd, schwang sich auch selbst darauf und ritt schließlich wieder weg, im Eiltempo in Richtung Lager...


    Nach einiger Zeit hatte er selbiges erreicht. Die Wachen leißen ihn selbstverständlich passieren und erklärten ihm auf siene Frage hin wo sich der Legatus derzeit befand. Andronicus ritt quer durch das Lager, zu dem von den Wachen angegebenen Platz und erspähte dort tatsächlich seinen Bruder, den Legatus. Vor selbigen angekommen salutierte er und erstatte Bericht:
    "Legatus, ich habe diesen Parther hier in der Umgebung aufgegriffen. Er behauptet eine wichtige Nachricht für dich zu haben, Legatus!"

  • Die Vorbereitungen gingen gut vorran, zahlreiche Sturmleitern lagen schon bereit und unzählige würden noch folgen. Und sie waren dabei mächtige Rammböcke zu bauen, deren Schläge die Erde zum beben und die Mauern der Stadt zum Wanken bringen würde. Tiberius Vitamalacus hatte gerade eine der Leitern in die Hand genommen, als ihm gemeldet wurde, das ein Eques wohl mit einem Gefangenen unterwegs zu ihm war.


    Knapp erwiederte er den Gruss des Eques, den er als seinen kleinen Bruder erkannte, ein lapidares "Gut gemacht" war das einzige Zeichen von etwas, das einen Lob nahe kam. Den Parther hingegen musterte er aus kalten Augen, während seine Hand auf dem Griff des Gladius lag. "Du hast mir also etwas zu sagen ? Dann sprich !"


    Surenas war sich in diesem Moment nicht sicher, ob er sich nicht aus der Mausefalle in der er gesessen hatte, direkt in die Hölle eines Löwen oder Bären begeben hatte.


    "Oh werter Legat," begann er, so unterwürfig wie nur irgend möglich, wäre seine Hände nicht gefesselt, hätte er sich vielleicht noch in den Staub geworfen, "ich flehe dich an, verschone unsere Stadt, denn ihre Bürger wissen nicht was sie tun,..."


    ...und gefährden so mein Vermögen, ergänzte er in Gedanken, den Blick auf den Boden gerichtet, eine Haltung, die Tiberius Vitamalacus in dieser Situation überhaupt nicht leiden konnte, genauso wenig wie das in seinen Augen weibische Flehen. Seine Hand schnellte vor, drückte das Kinn von Surenas nach oben.


    "Und warum sollte ich das tun ? Die Stadt weigert sich ihre Tore zu öffnen. Wenn der Rammbock die Mauer berührt, wird es zu spät sein."


    Römische Soldaten würden unnötiger Weise sterben, dann hatte die Stadt es nicht anders verdient. Und andere Städte würden es sich vielleicht anders überlegen.


    "Oh werter Legat," erwiederte Surenas, dessen Kinn schmerzte. "Ich kann dich in die Stadt führen, direkt bis zum Tor und du kannst es von innen öffnen,... Ich habe die Stadt ungesehen verlassen und kann sie auch wieder ungesehen betreten."


    Noch war Tiberius Vitamalacus misstrauisch, zu sehr schien es, als ob dieser Mann von den Göttern als Antwort auf seine drängensten Frage gesandt wurde. "Bringt ihn ins Praetorium !" befahl er seinem Gefolge, schloss dabei mit seinem Blick seinen Bruder mit ein. "Und die Stabsoffiziere haben sich umgehend bei mir einzufinden."

  • Andronicus lächelte stolz, als sein großer Bruder, der sonst so unnahbare Legatus ihn lobte. Während Vitamalacus begann den Parther auszufragen klopfte der Tiberier seinem erschöpften Pferd anerkennend auf den Rücken, holte ein wenig Futter hervor und hielt Invictus, wie er sein Pferd genannt hatte die mit Futter gefüllte Hand hervor, welches jenes gierig verschlang. Das Futter wohlgemerkt, nicht die Hand. Invictus..., der Unebsiegbare hatte er sein Pferd genannt. Für die treuen Dienste die es ihm bisher geleistet hatte, verdiente es diesen Namen, wie der Tiberier fand. Sowohl die Art, wie der Parther mit seinem Bruder sprach, als auch der Inhalt widerte Andronicus an. Ein Verräter war dieser Kerl, ein dreckiger Verräter. In diesen Momenten wünschte der Tiberier, den Kerl vorher zu seinen Ahnen befördert zu haben, doch dafür war es jetzt definitiiv zu spät.


    Von dem folgenden Befehl der offenbar auch Andronicus miteinschloss wurde er aus seinen Gedanken gerissen, worüber der Tiberier eigentlich ganz froh war. Die Stabsoffiziere sollten also zusammengetrommelt werden. Andronicus entscheid sich seinen Kommandanten, den Tribunus von der Reiterei, Iulius Numerianuns herbeizuholen, den kannte er wenigstens schon.
    "Legatus"
    verabscheidete er sich militärisch und salutierte erneut. Dann nahm er sein Pferd bei den Zügeln und marschierte mit Invictus im Schlepptau erneut durchs Lager in Richtung des Zeltes seines Kommandanten.


    Dort angekommen ließ er sein Pferd einfach stehen und vertraute darauf, dass es dort von selber bleiben würde und sollte dem nicht so sein, würden die Wachen des Zeltes sein Pferd schon aufhalten.
    "Eques Tiberius Andronicus ich muss zum Tribunus Iulius, ich hab eine wichtige Botschaft vom Legatus"
    erklärte er den Wachen, die ihn wenig später in das Innere des Zeltes.
    "Tribunus, der Legatus will dich und die anderen Stabsoffiziere im Praetorium sehen, Tribunus"
    meldete er sofort nach dem er eingetreten war.

  • Der Tribunus war gerade aus einem Schläfchen erwacht.. Leicht verwirrt blickte er zunächst auf, fing sich dann jedoch und kehrte schnell zur gewohnten recht knappen Art zurück..


    "Gut Eques Andronicus. Im übrigen werde ich dich zum Duplicarius erheben lassen, eigentlich wollte ich dir dass in einem feierlichen Rahmen vor der Truppe sagen, es sind ja nun einige Posten... Frei geworden... Aber jetzt weißt du es. Glückwunsch."


    sagte der Tribunus, setzte seinen Helm auf und machte sich auf dem Weg zum Praetorium, wo er wenig später auch eintraf und an den Wachen vorbei eintrat.

    'Hannibal wusste wie man Siege erringt, aber nicht wie man damit umzugehen hat.'

  • Da er gerufen worden war kam er auch:D. Er trat ins Zelt und salutierte:"Du hast mich rufen lassen Legat!?"


    Wer weiß, vielleicht zogen sie ab, langsam vermißte er seine Frau und ewig nur Wüste war für jemanden der aus der Provinz der Wälder kam sowieso nicht das Wahre.

  • Der sichtbar missgelaunte Mars lag auf dem Bauch, das Kinn auf die Hände gestützt und beobachtete die Szenerie. Wegen der Kopfschmerzen seiner Mutter und einem dämlichen Blutfleck hatte er einen Hinterhalt verpasst und das gefiel ihm gar nicht. Jetzt sollte wenigstens das hier ein Erfolg werden, sonst würde noch irgendwas passieren...

  • Als die beiden Tribune kurz hintereinander eintraten, hatte der Legat schon begonnen, Surenas weiter zu befragen. Dieser stand vor dem Tisch, die Hände immer noch auf dem Rücken gefesselt, während Tiberius Vitamalacus hinter dem Tisch stand, die Hände hinter dem Rücken verschränkt. Er nickte den beiden Tribunen nur knapp zu, denn Surenas war gerade dabei zu erzählen.


    "...hatten die Hoffnung, das euer grossartiges Heer an unserer Stadt vorbei zieht, gingen doch die Meisten von uns aus, das ihr nach,..."


    Hier stockte Surenas, war ihm doch nicht ganz klar, wie er denn den Ausgang der letzten Schlacht bezeichnen sollte. In der Stadt war es ganz klar, da nannte man es einen glorreichen Sieg der Parther, jene, die um jeden Preis ihre Stadt den Römern verwehren wollten hatten da noch viel blumigere Wort gefunden. Doch wollte er die Römer doch auch nicht brüskieren, fühlte er sich doch sichtlich unwohl in seiner Situation und er sagte sich immer wieder, das seine Entscheidung die Richtige gewesen war.


    ",... nach der letzten Schlacht schnell weiter marschieren werdet und das es reicht, wenn wir die Tore schliessen. Wir haben doch keine Truppen in der Stadt, es sind alles brave, einfache Bürger, welche die Wälle bemannen. Und wenn es zum Sturm kommt, werden sie kaum eine Aussicht haben euch abzuwehren. Ich sorge mich um meine Mitbürger und aus Sorge um sie allein, bin ich zu euch,...."


    Hier unterbrach ihn der Legat mit einem Handzeichen, er hatte nicht vor, sich die Rechtfertigungen weiter anzuhören. Surenas hatte sich ihm mittlerweile als Surenas, der Kaufmann vorgestellt und nach der, zwar doch ziemlich verdreckten Kleidung zu schliessen, war er kein armer Mann.


    "Meine Herren, dies ist Surenas, der Kaufmann," meinte er zu seinen Stabsoffizieren, "er möchte uns in die Stadt hereinführen."

  • Etwas skeptisch schaute der Terentier den Fremden an:" So möchte er das? Und wie will er das anstellen? An das Tor klopfen und Bitte, Bitte sagen?!" meinte er sarkastisch. Seiner Meinung nach sollte man die Stadt einfach dem Erdboden gleichmachen. Mit Karthargo hatte das ja auch geklappt.

  • Avitus überlegte. Dass der Mann hergekommen war, sich allein in die Höhle des Löwen gewagt hatte und mit ihm sprach, ihm sogar Weg in die Stadt ebnen wollte, war seltsam und ließ nur drei Schlussfolgerungen zu. Entweder handelte es sich um einen Verräter. Oder es war ein Akt der Verzweiflung. Oder es war eine Falle, wobei die Stadtbewohne ziemlich dumm sein mussten, ohne eine Armee in der Nähe die sowieso nach der Schlacht am Chaboras rachsüchtige römische Armee noch weiter zu provozieren.


    Avitus blickte zu Cyprianus, als dieser mit einem Anflug von Sarkasmus die Idee des Surenas kommentierte. Offenbar wollte der Tribun die Stadt lieber im Sturm erobern und dem Erdboden gleich machen. Eigentlich eine gute Idee, gab sie dem Heer doch Gelegenheit, sich endlich mal auszutoben und ordentlich zu plündern. Doch vielleicht ging es auch anders.
    "Ich nehme an, er verlangt dafür, dass wir die Stadt im Gegenzug verschonen? Ich nehme an, dass es in der Stadt zwei Fraktionen gibt, von denen eine kapitulieren will und die andere lieber den Tod aller in Kauf nimmt, als Vernunft walten zu lassen"
    warf Avitus die Frage in den Raum.
    "Gänzlich untätig zu bleiben ist, denke ich, nicht ganz einfach. Ganz ohne ein Exempel zu stauieren können wir hier nicht weg. Und die milites schreien nach Blut. Wenn er seine Stadt retten will, so soll er die Namen aller derjenigen nennen, die uns Widerstand leisten und uns - und den Einwohnern dieser Stadt - unnötigen Schaden zufügen. Alle, die aktiven Täter sowie ihre Sympathisanten"
    schlug er vor. Man musste auch diejenigen ausschalten, die mit der Idee des Widerstands liebäugelten, denn ein friedlicher Einzug in die Stadt würde ihren Entschluss, ebenfalls aktiv zu werden, womöglich erst recht entfachen. Dass sich Surenas dabei gewiss auch seiner Konkurrenten entledigen würde, ahnte Avitus, aber das war egal, denn es ging ihn nichts an. Ein paar unschuldige Tote mehr oder weniger. Nach der letzten Niederlage interessierten solche Details nicht wirklich.
    "So können wir die Schuldigen ihrer gerechten Strafe zuführen, ein Exempel statuieren und das Gesicht wahren und dieser Surenas kann seine Stadt sicher wähnen"
    sagte er.
    "Was also hat er uns anzubieten? Wie möchte er uns in die Stadt führen?"

  • Andronicus konnte sich ein Grinsen nur mit größter Mühe verkneifen, als er bemerkte, dass er seinen Kommandanten aus dem Schlaf gerissen hatte. Für seine nächsten Worte erntete der Kommandant der Legionsreiterei allerdings einen verblüfften Blick. Andronicus glaubte sich verhört zu haben. Er sollte zum Duplicarius befördert werden?
    "Das... das ist eine große Ehre..."
    stammelte der Tiberier verlegen und lächelte dann stolz.
    "Vielen dank, Tribunus. Ich werde alles daran setzen dich nicht zu enttäuschen."
    Und dann verschwand Numerianuns auch schon wieder in Richtung Praetorium. Er ließ einen unschlüssigen Tiberier in seinem Zelt zurück. Ob man Andronicus, immerhin hatte er den Parther ja gefunden, wohl bei der Stabsbesprechung dulden würde? Er zögerte, und entscheid sich schließlich es auszuprobieren. Vielleicht hatte man ja noch Fragen an ihn.


    So verschwand er ebenfalls aus dem prächtigen Tribunenzelt und folgte seinem Kommandanten zum Praetorium der Prima.


    Dort schob er sich kurz hinter dem Tribunus Iulius an den Wachen vorbei und stellte sich neben den Iulier um nicht allzu sehr aufzufallen. Kurz ließ er seinen Blick durch die Stabsoffiziere schweifen. Er kannte kaum einen von ihnen, eigentlich nur Numerianuns und natürlich seinen Bruder. Die Unterwürfigkeit des Kaufmannes widerte ihn immer mehr an. Doch er wagte es nicht auch nur ein Wort zu sprechen und folgte der Besprechung interessiert.

  • Es lag in der Natur der Sache, das die Worte der Offiziere von Surenas und Tiberius Vitamalacus gänzlich anders aufgenommen wurden. Dem Kaufmann aus Circesium gefiel weder die Reaktion des Terentiers, noch konnte er sich damit anfreunden, das auch nur Teile der Stadt gebrandtschatzt wurden, denn dann würde er sich wirklich wie ein Verräter vorkommen.


    "Werte Herren," ergriff er das Wort, "ich bitte euch, wenn die Tor..."


    Weiter kam er nicht, der Legat unterbrach ihn mit einem Hanzeichen. Ihm sagten die Ausführungen von Artorius Avitus zu, es war ein sehr brauchbarer Vorschlag und deckte sich ziemlich mit seinen eigenen Überlegungen. Wenn Surenas Worte stimmten, könnte eine kleine Gruppe von Milites das Stadttor öffnen und die Stadt wäre schnell und ohne Verluste in ihrer Hand. Und wenn Surenas ein falsches Spiel mit ihnen spielte, dann wäre der Verlust nicht all zu gross.


    "Ein guter Vorschlag," meinte er zu dem Artorier, wandte sich wieder dem Parther zu. "Dann lass uns hören, wie du uns in die Stadt bringen willst und was du dafür verlangst," forderte er ihn mit schneidender Stimme auf.


    Surenas schluckte, auf was hatte er sich hier eingelassen. Seine Kleidung war dreckig, er hatte seit langem nicht geschlafen, war hungrig und durstig. Niemand hatte ihn bisher irgendetwas zu trinken oder zu essen angeboten, etwas, das seinem Verständniss von Gastgeberschaft so gänzlich wiedersprach. Warum war er nicht in seinem Haus in der Stadt geblieben ?


    "Es gibt Kanäle unter der Stadt,... sie enden im Fluss. Ich kenne ihre Lage und den Weg, den ihr gehen müsst, um in die Stadt zu kommen," begann er etwas unsicher, doch während er sprach, beantwortete er sich die Frage, warum er nicht in der Stadt hatte bleiben können. Und auf einmal fand er den Vorschalg des Artorias nicht schlecht. "Ich verlange nicht viel, nicht wenn ihr bedenkt, das ich euch die Möglichkeit biete, die Stadt ohne Verluste zu nehmen. Ich bitte euch nur, die Bürger zu verschonen, welche sich euch nicht wiedersetzt haben,... die anderen will ich euch gerne nennen."

  • Imperiosus saß mit seinem Tesserarius und den anderen Milites an einem Topf, der gerade vor sich hin kochte. Den ganzen Tag schon waren sie damit beschäftigt, Leitern und andere Gegenstände zu bauen, um die Stadt zu nehmen. Nun hatten sie ein wenig Pause, die sie sich auch wirklich verdient hatten. Manch einer saß erschöpft da, die Hände schmerzten, doch keiner wagte es auch nur, dies zu sagen. Jeder von ihnen war froh, dass sie wohl bald die Stadt erobern konnten und den Parthern den Blutzoll zurück zu geben, den sie vor kurzen bezahlen mussten. Keiner der Milites konnte es fassen, dass die X einfach so aufgerieben wurden. Die Bilder, hatte jeder vor seinem gestiegen Auge.


    Die Stimmung war trüb, nach dieser Niederlage, wie es jeder von ihnen sah, darum musste auch schnell ein sieg her, wenn die Moral nicht darunter leiden sollte, denn sie war schon jetzt angeschlagen.

  • Von den diversen Aktivitäten und Vorbereitungen ging nicht alles spurlos an der Centurie von Priscus vorbei, aber andererseits hatten sie auch keine besonderen Befehle erhalten. Bei einem Holztransport hatten sie mitgeholfen, aber das war es dann auch schon gewesen. Wenn sie nicht gesehen hätten, dass die Kameraden daraus Leitern bauten, hätte das alles mögliche bedeuten können. Holz konnte man schließlich immer gebrauchen, für Verschanzungen oder Zeltgestänge oder Flöße oder irgendetwas anderes. Der Optio dachte an die Übungen in Mantua zurück, als sie auf dem Exerzierplatz Türme gebaut hatten. Eine schöne Belagerung, mit Türmen und Geschützen, das wäre eine nette Abwechslung, fand er. Aber wie man hörte, sollte in Circesium gar keine große Garnison liegen, da würde sich der Aufwand wohl nicht lohnen.

  • Tiberius Vitamalacus gab Titus ein Zeichen und dieser löste sich aus dem Hintergrund, löste die Fesseln des Mannes und setzte ihn auf den Stuhl direkt vor dem Tisch. Der Legat schob ihm ein Pergament zu, auf dem die Umgebung der Stadt skizziert war.


    "Wo ist der Zugang ? Und wo endet er ?" fragte er den Parther knapp, gleichzeitig seinen Offizieren ein Zeichen gebend, näher zukommen. Surenas deutete zunächst auf eine Stelle dicht am Lauf des Euphrat und dann auf einen Punkt ziemlich im Zentrum der Stadt, weit entfernt von dem Stadt. "Hier,... und hier,...," sagte er leise. Seine Stimmung hatte sich etwas gebessert, war ihm doch gerade klar geworden, das er durch die Namen die er den Römern geben würde, leicht einige unliebe Konkurrenten los werden konnte.


    "Ein gutes Stück, das wir in der Stadt zurück legen müssen," kommentierte Tiberius Vitamalacus die Ausführen von Surenas, "doch für einen kleine Gruppe durchausmachbar. Es ist eine Gelegenheit, welche wir nützen müssen. und zwar schnell, bevor dieser Suremas vermisst wird. Wir starten noch heute Nacht !"


    Es machte keinen Sinn, lange das für und wider abzuwägen. Das Risiko war klein, zumindest aus der Sicht der Legion, der Lohn war gross. Für jene Männer, die er auf diese Mission schickte, war es etwas anderes. Würden sie in der Stadt entdeckt oder Surenas würde sie verraten, dann wäre wohl der Tot noch das angenehmste, was sie zu erwarten hätten.


    "Tribun Terentius, du wirst wirst mit einigen Freiwilligen in die Stadt eindringen und das Stadttor öffnen. Primus Pillus, du führst deine Centurie an das Tor, so dicht, das ihr im Schutze der Dunkelheit gerade nicht mehr zu sehen seit. Öffnet sich das Tor, dann marschierst du vor und sicherst das Tor, bis der Rest der Legion das Tor erreicht hat."


    Das war der Plan im Groben, mehr musste, nein mehr durfte Surenas nicht hören. "Titus, bring diesen Kaufmann nach neben an und lass ihn die Namen aufschreiben. Danach soll er was essen und sich ausruhen."


    Als Titus und Surenas das Zelt verlassen hatten, wandte sich Tiberius Vitamalacus an die anwesenden Offiziere. "Terentius und Artorius, ihr werdet unter euch ein Zeichen ausmachen, das signalisiert, das das Tor offen ist. Ich will nicht, das die Parther die I. Centurie in die Falle locken. Numerianuns, du wirst heute nacht an diesem Nebentor,..."


    Er deutete auf den Punkt auf der Karte, an dem das Tor verzeichnet war, welches zum Chaboras führte, recht weit von dem Tor entfernt, auf das ihr Angriff abzielte.


    "...mit der Reiterei und der zwei Centurien der X. Kohorte etwas krach machen. Sie sollen glauben, das wir morgen dort zu schlagen möchten. Für alle nicht direkt beteiligten Soldaten geht der Tagesablauf wie gewohnt weiter."

  • Er nickte nur, zwar war er nicht sonderlich begeistert von diesem Plan aber gut wenn es so geschehen sollte. Er wandte sich an den PP:" Nun Primus Pilus, welches Signal schwebt dir vor? Auch solltest du dich dann um die Freiwilligen kümmern, du hast denke ich mehr Überblick über die Mannschaften als ich."


    Und einen besseren Kontakt zu den Centurien hatte er eh

  • Avitus kratzte sich am Kinn.
    "Lass eine Fackel anzünden und von der Tormauer hinunterwerfen"
    sagte er. Nicht sonderlich originell, aber darum ging es ja auch nicht.
    "Die Freiwilligen... hmm"
    Avitus überlegte.
    "Der princeps, Flavius Aristides sollte dazu gehören. Er kann dir als Stellvertreter dienen. Nur für den Fall der Fälle"
    sagte Avitus. Ob Aristides freiwillig ging oder nicht, war Avitus egal. Aber notfalls konnte ihn Avitus mit einem Befehl als der dienstältere Centurio dazu 'überreden', 'freiwillig' mitzukommen.
    "Nimm meinen signifer, Iulius Licinus. Ihm wird das Ganze gut tun und ausserdem rostet er so nicht ein. Mein optio, Artorius Imperiosus soll ebenfalls mitkommen. Ich kann auf ihn verzichten und mich erst am Tor mit ihm treffen. Auch Iulius Licinus kann das signum dann am Tor wieder übernehmen"
    Vielleicht sollte er noch Fullo mitschicken. Fullo war ein guter Soldat. Aber er hatte auch eine große Klappe. Und ausserdem wollte Avitus ihn in seiner Nähe haben und ihm das Signum anvertrauen, während Licinus abwesend war.
    "Um die anderen kümmere ich mich gleich"
    sagte er und warf einen Blick zum Numerianuns.
    "Tribunus Iulius, hast du Männer, die in Frage kommen?"
    fragte er.
    "Wie wäre es mit deinem neuen duplicarius?"

  • Sim-Off:

    ich schreib das mal parallel zu den Geschehnissen im Stabszelt


    Avitus trat aus dem Zelt, nachdem die Besprechung vorbei war. Es galt nun, geeignete Milites zu finden und eine kleine Einheit zusammenzustellen, die unbemerkt in die Stadt eindringen würde, um die Tore zu öffnen. Er wandte sich an den nächstbesten Miles, den er zum Melder bestimmte.
    "Miles, sieh zu, dass sich der signifer und der optio der ersten centuria der ersten cohors der Prima hier einfinden, Iulius Licinus und Artorius Imperiosus. Und ausserdem der princeps Flavius Aristides. Age"
    sagte er. Der Miles eilte davon, um ARISTIDES, LICINUS und IMPERIOSUS zu holen.

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