Atrium – Der große Empfangsraum des Landgutes

  • Der Haussklave hatte den Herrn des Hauses über das Eintreffen des Senators informiert, so dass dieser nur kurze Zeit später das Atrium betrat, "Salve Senator." er deutete eine Verneigung an, "Es ist mir eine Ehre dich in meinem bescheidenen Heim willkommen heißen zu dürfen."

  • Crassus betrat gefolgt von dem einen Prätorianer das Atrium des Anwesens. Der Prätorianer blieb gleich am Eingang stehen, um nicht weiter aufzufallen. Crassus hingegen ging weiter in das Atrium hinein und erkannte auch gleich Senator Aelius Quarto und den Hausherrn, Octavius Dio. Er schritt auf die beiden zu und rang sich ein Lächeln ab:


    Salvete Senator Aelius und Octavius Dio.


    begrüßte er sie freundlich.

  • "Salve Präfekt, wie schön, dass du es geschafft hast." der Alte hob seine Hand und sofort eilte ein Sklave herbei, welcher Wein anbot, "Darf ich Wein anbieten, er stamm von diesem Gut."

  • Ja, bitte gerne. Die schnelle Reise nach Ostia trocknet einem förmlich die Kehle aus, da kommt ein Schluck kühles Nass gerade richtig. erwiderte Crassus Wie ich sehe scheinen ich noch einer der ersten Gäste zu sein...

  • “Ein Ostier?“ Quartos Gesichtsausdruck verriet Skepsis, angesichts der Herkunft des Weines, den der Gastgeber ihnen anbot.
    “Ich kann mich nicht erinnern jemals einen gekostet zu haben. Sehr gerne, ich bin schon gespannt. Aber bitte, nicht zuwenig Wasser.“
    Die letzte Bemerkung verriet das volle Ausmaß seiner Skepsis, denn die Falerner, Capuaner oder Caecubier, die er sonst zu trinken pflegte, ließ er für gewöhnlich nur wenig verdünnen.

  • Zu dem Präfekten gewandt, "Viele Herren aus Rom werden auch nicht mehr erwartet." während der Alte sprach schenkte der Sklave den Gästen Wein ein, nun wandte sich Dio seinem anderen Gast, dem Senator Quarto zu, "Meine Familie baut seit Generationen Wein an, ich hoffe er bekommt dir."


    Sim-Off:

    Ist Wein aus dieser Region untypisch?

  • Naja, ist ja schon ein mal gut, dass ich nicht der letzte bin, der kommt. Bei der ganzen Arbeit, da hatte ich fast damit gerechnet, der letzte zu werden. Hab ich noch ein mal Glück gehabt. Crassus nahm den Becher Wein entgegen, gab den Göttern etwas dar und prostete dann Dio und Quarto zu.

  • Auch Quarto prostete dem Gastgeber und dem Praefectus der Garde zu. “Auf Rom und unseren geliebten Kaiser Ulpius Iulianus. Mögen die Götter ihm noch viele Jahre Kraft und Gesundheit schenken.“


    Sim-Off:

    Ostia (ich selbst war noch nie da und bin, als ich in Rom war, auch nicht in Fiumicino sondern in Ciampino gelandet) liegt ja an der Tibermündung und ich vermute, dass die Gegend drumherum recht flaches Schwemmland sein dürfte. Ich glaube, dass ist nicht gerade typisches Weinanbauland. Außerdem glaube ich zu wissen, dass die begehrtesten Weine der römischen Antike aus Campania stammten. Um Rom herum wurde Wein mit Sicherheit am Mons Vaticanus angebaut (in irgendeinem Roman, den ich gelesen habe, wurde der als besonders sauer, also schlecht, dargestellt) und ich vermute mal, auch an den Hängen der Albaner Berge. Aber ich bin kein Weinbauexperte oder Weinkenner und wer weiß heute schon so ganz genau, wo die Römer vielleicht noch alles Wein angebaut haben.

  • Hungi betrat das Atrium in Begleitung eines Sklaven, der ein etwas angesäuertes Gesicht machte - weswegen, wußte nur dieser Nichtsnutz - und sofort sich in den Hintergrund stellte. Es waren schon einige Gäste da, und angenehme noch dazu, wie Hungi erfreut feststellte.


    Salvete. begrüßte er die Anwesenden gewohnt knapp, aber freundlich.

  • "Nun erwarte ich nur noch, Vertreter der Gentes, Germanica, Decima, Helvetia und Matina, wobei mir der Bruder des Senators Geminius schon gemeldet wurde." sprach der Alte langsam in Richtung seiner Gäste bevor er sich einen weiteren Becher Wein nahm, zu Senator Hungaricus gewandt, "Für dich auch Wein Senator?"

  • Sie schüttelten einige Hände. Auch etliche Bekannte waren darunter. Man konnte sagen, der Hausherr hatte sich mächtig ins Zeug gelegt, besonders einflussreiche Römer zu laden. Was es geben würde, war Avarus noch nicht so recht bewußt. Ja der Hausherr, wo war er bloß?


    "So Quintus, die Männer, die du hier siehst können deine Karriere mit einem Schlag zu Ruhm führen oder dich noch heute verschwinden lassen, ohne Zeugen. Blicke aufrecht und höre gut zu, dann kannst du viel lernen. Leider schuldet mir keiner von ihnen einen größeren Gefallen, sonst müßtest du nicht weiterhin Latrinen in der Castra schrubben... aber vielleicht läßt sich auch so etwas einrühren."


    Avarus hatte leise genug und mit leicht geneigtem Haupt zu seinem Neffen gesprochen, sodas er der Einzigste war, der es auch hören konnte. ;)

  • Sedulus trottete seinem Onkel ins Atrium hinter her. Als sie dort ankamen waren dort schon einige Herrschaften versammelt.


    Er hielt sich bei den Begrüßungen stets hinter seinem Onkel in gewissem Abstand verstand sich.


    Wer ist das denn alles? Wollte er wissen. Nicht das ich eventuell zu wem etwas sage was er gegebenfalls nicht hören sollte oder ihn irgendwie beleidigen könnte.


    Fragend sah Sedulus seinen Onkel an und fügte noch als Antwort auf das Gesagte seines Onkels hinzu.


    Tja, Pech gehabt was? Da muß ich eben durch, bin ja nicht umsonst ein Germanica. Von daher werd ich das schon hin bekommen. ;)

  • "Der mit dem schwarzen Haar und Bart ist Lucius Aelius Quarto. Er steht dem Palast vor, koordiniert die kaiserliche Verwaltung in Rom. Der Mann neben ihm zur Linken ist der ehemalige Praefectus Praeturio und der erste seiner Art, der nicht in der Kiste das Amt verläßt. Er heißt Marcus Vinicius Hungaricus und gehört wie Quarto zur Nobiles von Rom. Jener dort drüben am Sims ist der neue Praefectus der Garde. Crassus, Caecilius Crassus ein Emporkömmling. Die beiden Herren da am Ausgang zum Oecus sind zwei Schlitzohren. Sie verkaufen alles, was nicht niet oder Nagelfest ist und verdienen sich dabei eine goldene Nase. Ich nehme aber mal an, sie sind nicht zu jenem Treffen geladen, sondern dienen Dio in anderer Weise. Sein Bruder Anton verstand es auch schon immer Kistenweise Sesterzen anzuhäufen. Doch genauso hat er das Geld zum Fenster raus geworfen, naja leisten konnte er sich das auf jeden Fall.
    Ach ja Senatoren sind sie allesamt. Ich nehme mal an, das wir nicht die letzen erwarteten Gäste sind und ich hoffe, das es wenigstens einen Tropfen Wein gibt."


    Bei diesen letzten Worten klopfte er seinem Neffen auf die Schulter und lachte kurz auf.

  • Interessiert hörte Sedulus seinem Onkel zu.


    Sind ja wahrlich lauter hohe Tiere hier und sogar noch mit dem Imperator verwandt - wer hätte das gedacht.
    Sie da eigentlich auch Männer darunter die meinen Vater noch kannten? Also jetzt vom Privaten her, nicht von den Sitzungen in der Curia.


    Sedulus sah sich die Männer genaustens an, man konnt ja nie wissen. Vielleicht hat er ja in ferner Zukunft mal mit ihnen zu tun. Das hieß aber auch für ihn das er die "alte Schule" wieder auspacken mußte um nicht negativ aufzufallen. Es würde wohl schwer für ihn werden aber dennoch mach bar.


    Gegen einen Tropfen Wein wäre ich jetzt auch nicht abgeneigt. :] Grinste Sedulus breit.
    Also beim letzten mal als ich hier war, gab es einen richtig Guten. Der würde selbst Dir schmecken Onkel. =)

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