Officium Scribarum - Arbeitszimmer der Stadtschreiber


  • Nach langem Suchen fand ich mein neues Arbeitszimmer. Obwohl der Raum nicht sonderlich groß war, war er sehr gemütlich eingerichtet. An den Wänden standen Regale, die mit Papyrusrollen und wichtigen Dokumenten gefüllt waren. In der Mitte stand ein großer Schreibtisch, auf dem Griffel und Farbe lagen. Vom Fenster schien Licht in den Raum.


    Perfekt, dachte ich. Hier ist genug Licht zum Lesen und Schreiben.


    Ich setze mich gleich an den Schreibtisch und schaute mir einige Dokumente an.

  • Vertieft hing ich über einige Dokumente, als Detritus mit einem strahlenden Gesicht zu mir ins Arbeitszimmer kam. Er zeigte mir eine Papyrusrolle, die ich sofort las. Auf ihr war zu lesen, dass ich zum Stadtschreiber der Stadt Ostia ernannt worden bin.


    Jetzt ist es auch endlich offiziell, dachte ich.


    Detritus reichte mir ein Glas Wein und er prostete mir zu.


    Heute ist wahrlich ein glücklicher Tag, sagte ich

  • "Salve Aurelianus, ich brauch dich mal kurz, du sollst mir einen Brief für den Praefectus Vehiculorum von Italien verfassen,
    in dem steht das wir uns für die Eröffnung der Mansio Ostiae des Cursus Publicus bedanken.
    Und wenn du den Brief fertig geschrieben hast, zeigst ihn mir und bringst ihn nach Rom.


    Alles klar ?"

  • "Hervorragende Arbeit Aurelianus du kannst dich jetzt nach Rom begeben und den Brief abgeben, ausserdem bekommst du einen Tag Urlaub, so hast du die Gelegenheit nach Mantua zu reisen um deine Familie zu besuchen ;) ...gute Reise"

  • Vielen Dank. Ich werde mich gleich auf den Weg nach Rom machen und den Brief abgeben. Dann werde ich nach Mantua weiter gehen. Es wird schön sein. meine Familie wieder zu sehen.


    Ich verabschiedete mich von Detritus und begann meine Reise.

  • Dankbar drehe ich mich zu dem Mann um, der mich in das Arbeitszimmer von Aurelianus geführt hat um. Ich danke euch! sage ich lächelnd. Ihr müsst Detrius sein! Aurelianus hat mir von euch erzählt. bemerke ich fröhlich.

  • "Sie ist wirklich eine bildhübsche Frau, ach wenn ich doch auch mal so ein Glück hätte :( ...was soll's dann arbeit ich halt", dachte ich, während ich sie zu Aurelianus begleitete.


    Wir sprachen kein Wort auf den Weg dahin, erst als wir ankamen fragte sie mich wer ich eigentlich sei.


    "Ja ich bin Detritus, der Vorgesetzte von Aurelianus, freut mich dich kennen zu lernen, ich hoffe dein Mann hat nur Gutes über mich erzählt ;), nichts zu Danken wenn du sonst was brauchst lass es mich wissen. Aurelianus müsste in Kürze kommen, mach es dir inzwischen gemütlich, vale"


    Ich verabschiedete mich und ging wieder meiner Arbeit nach.

  • Nachdem Detrius sich von mir verabschiedet hat, sehe ich mich in dem kleinen Zimmer um. Wiedereinmal fiel mir auf das er einen guten Geschmack, was Möbel angeht, hat. Ich gehe um den Tisch herum und e´setzte mich auf einen der Stühle und warte auf Aurelianus.

  • Danke das ist sehr freundlich! sage ich und nehme ihn einen der Becher ab. Vorsichtig nehme ich einen Schluck. Sogleich wärmte mich der Wein von innen. Ich lächelte Detritus freundich zu. der Wein ist wirklich gut! bemerke ich.

  • Ich kam gerade von meiner Ölpresse hierher, als ich schon im Flur zwei Stimmen hörte. Die Stimmen schienen aus meinem Arbeitszimmer zu dringen und waren mir irgendwie bekannt. Das war sehr seltsam, denn ich erwartete keinen Besuch, noch erwartete ich jemanden, der etwas geschäftliches mit mir bereden wollte.


    Oh, nein!, dachte ich, nicht schon wieder einer dieser Händler, die mich schon die ganze Woche genervt haben und einfach gekommen sind, wann sie wollten.


    Ich beschloss, mich langsam an die Tür heran zu schleichen, damit mich die unbekannten Besucher in meinem Zimmer einerseits nicht bemerkten und anderseits ich erkennen konnte, wer sie sein könnten. Ein Lachen schallte durch den Flur. Es war das Lachen einer Frau, die ich sehr gut kannte :P. Kurz darauf ertönte ein zweites Lachen, das eindeutig Detritus gehörte. Der Geruch von Wein drang in meine Nase.


    Sollten die beiden sich etwa in meinem Arbeitszimmer betrinken?


    Ich öffnete die Tür und wahrlich, sie tranken Wein und lachten.

  • Ich war gerade in ein Gespräch mit Detritus vertieft, als sich die Tür des Arbeitszimmers vorsichtig öffnete. Ich sah an Detritus vorbei und strahlte Aurelianus entgegen. Ich stelle meinen Becher ab und umarme ihn stürmisch. Für einen kurzen Moment verlieren wir Beide das Gleichgewicht, haben es aber schnell wieder erlangt.


    Überraschung! flüstere ich ihm liebevoll ins Ohr.

  • Als ich die Tür geöffnet hatte, sah ich, dass Livilla und Detritus um eine halbvolle Flasche Wein saßen, die sie gemeinsam tranken. Anscheinend amüsierten die beiden sich prächtig (ob das wohl am Wein lag :P). Livilla lächelte, als sie mich sah und kam stürmich auf mich zugerannt und umarmte mich. Ich freute mich, sie endlich wieder zu sehen, da mein letzter Besuch in Mantua schon etwas länger her war.


    Livilla, welch große Freude, dass du hier bist. Die Götter sein gepriesen.


    Ich nahm meinen Becher, der für alle Fälle immer auf meinem Schreibtisch stand ;) und goss mir auch Wein an. Ich erhob den Becher und sagt:


    Auf unser Wiedersehen, Livilla! Und darauf, das ihr beide euch endlich kennen lernt. PROST !!!!

  • Glücklich lösste ich mich von Aurelianus und nehme wieder meinen Becher in die Hand. Ich stiess mit ihm an und setzte mich schließlich wieder hin.


    Du hast ein wundervolles Arbeitszimmer! Hat dir eine Frau dabei geholfen? frage ich schelmisch. :P Schließlich wusste ich, dass es für Aurelianus keine andere Frau außer mir gab.

  • Eine Frau? Mehrere Frauen haben mir dabei geholfen :P !


    Sagte ich ironisch und lächelte sie dabei an. Auch sie lächelte. Schließlich lachten wir beide gemeinsam, nur Detritus schaute etwas verwirrt. Nachdem wir fast vor Lachen keine Luft mehr bekamen, setzten wir uns an den Tisch.


    Erzähl, Livilla, was hast du alles so gemacht seit meinem letzten Besuch.

  • Ich setze mich zu ihm. Amüsiert stelle ich fest, dass Detritus nicht viel mit unserem Humor anfangen kann. Ich wende mich Aurelianus zu. Einen Moment überlege ich, was ich ihm antworten soll.
    Ich helfe Aurelia Deandra auf ihrem Gestüt. Sie hat mir einige Stuten und Fohlen anvertraut. antworte ich und lächel. Ich nehme noch einen Schluck Wein und setze meine Erzählung weiter.
    In der Casa ist zur Zeit wenig los. Die meisten Familienmitglieder sind sehr mit ihrer arbeit beschäftigt. So weit ich weiß, sind alle Gesund.

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