• Der Tag begann langsam herein zu brechen und die Straßen von Rom waren in ein graues, düsteres Licht gehüllt. Nebel war aufgezogen und die wenigen Gestallten, die um diese Uhrzeit unterwegs waren, konnten kaum ihre Hand vor Augen sehen.


    Zwei dieser Gestallten waren im Villenviertel unterwegs und hatten sich vor der Villa Claudia eingefunden.


    „Das ist sie also? Wieder Patrizier oder?“
    „Hast die gold richtig erkannt mein Freund!“
    „Und? Denkst du es gibt dort viel zu holen?“
    „Das werden wir gleich herausfinden!“


    Die beiden hielten kurz Ausschau und rannten dann gebückt auf den Eingang der Villa zu.


    „Wir scheinen heute Glück zu haben. Kein Torsklave zu sehen.“


    Bei der Eingangstüre angekommen, machte sich einer der beiden sofort am Türschloss zu schaffen, dass binnen wenigen Sekunden auch schon mit einem leisen Klicken aufsprang.


    “Los! Rein Jetzt!“

  • Im Atrium begannen die beiden sofort damit das Haus auf den Kopf zu stellen. Leise und vorsichtig wurde das prächtig geschmückte Atrium durchsucht und nach und nach verschwanden die Wertgegenstände der Claudier in den Säcken der Einbrecher.


    „Ich wird mal weiter rein gehen!“


    Der eine der Beide ging den Gang entlang zu den Privatzimmern der Villa, während der andere weiter die Kostbaren Vasen und Bilder in seinen Sack verfrachtete. Vor einem der Zimmern blieb er stehen und öffnete vorsichtig die Türe….. es war das Arbeitszimmer. Er sah sich noch einmal am Gang um und verschwand darin.

  • Schnell begann er damit, die Schränke und Läden des Arbeitszimmers zu durchsuchen und wurde auch ziemlich rasch fündig. Hier ein paar Goldstücke, da ein paar Ringe und dort ein Säckchen voller Sesterzen. Der nächtliche Ausflog hatte sich also gelohnt. Er packte alles schnell in seinen Sack und machte sich wieder auf ins Atrium.


    „Bist du fertig? Los raus hier! Wir haben genug für heute.“


    Der andere bestätigte mit einem Kopfnicken und so schnell die beiden gekommen waren, hatte sie das Haus wieder verlassen und verschwanden, ohne dabei gesehen zu werden, in den düsteren Straßen Roms.

  • Im Hauptgang angekommen sah Primus nur noich einen femenhaften Schatten elegant entgleiten. Seine Ahnung hatte sich bewahrheitet und er war zu spät hier... Einige der kostbarsten Stücke würden seinen Herren sicher morgen fehlen. Schnell ging er zurück und weckte einige weitere Sklaven, die darauf mit ihm für den Rest der Nacht wache halten sollten. Die Herren sollten nicht geweckt werden, sie würden schon genug Grund zum Zorn finden...

    „...minimaque conputatione miliens centena milia sestertium annis omnibus India et Seres et paeninsula illa (scil. Arabia) imperio nostro adimunt: tanti nobis deliciae et feminae constant!“ (Plinius, naturalis historia)"

  • Am daraufziehenden Morgen betrat Primus, wie ehedem die einzelnen Quartiere der Herren und berichtete jedem Einzelnen von dem was sich in dieser Nacht zugetragen hat. Lange blieb es nicht ruhig, schon kurz darauf brach reges Treiben auf und die Information verbreitete sich von selbst wie ein Lauffeuer in der Villa.


    Die Sklaven der Nachtwache und Primus standen vor der Stelle des Einbruchs.

    „...minimaque conputatione miliens centena milia sestertium annis omnibus India et Seres et paeninsula illa (scil. Arabia) imperio nostro adimunt: tanti nobis deliciae et feminae constant!“ (Plinius, naturalis historia)"

  • Wehklagend treffe ich die anderen an.


    "Oh, ihr Götterbetrogene. Stellt euch nur vor. Mein Orignalwerk von Platon, welches ich aus dem Osten mitgebracht hatte, fehlt. Das waren keine einfachen Diebe. Die wussten, was es zu stehlen gab. Verdammtes Pack!"

  • Zitat

    Original von Marcus Claudius Constantius
    Anscheinend schien sich hier nichts zu rühren, Constantius wird wohl mal zur Cohortes Urbanae gehen und diese benachrichtigen.


    "Ich komme mit."


    Entschlossen stapfte der Centurio aus der Villa.

  • Der Centurio und die drei Miles die ihn begleiteten sahen sich etwas um dann kam der Centurio zurück und sprach den Claudier an ...


    "Also es scheint als hätten eure 'Gäste' gewusst was sie mitnehmen sollen! Was könnt ihr mir über die gestohlenen Sachen erzählen?"

  • "Interessant war es hinlänglich bekannt das dieses Orginalwerk hier lagert oder eher ein Glücksgriff der Diebe? Ach und wurden irgendwelche Unterlagen entwendet .. Patrizierringe oder sonst irgendwelche dinge von aministrativem Charackter?"

  • Dem Centurio dauerte das alles zu lange. Er setzte sich hin und notierte die fehlenden Gegenstände: Vasen, Bilder, Goldstücke, Ringe, gefüllte Geldbeutel. Den Zettel übergab er dem Offizier der Cohortes Urbanae.


    "Wie geht es jetzt weiter?“

  • Die Miles und ich werden sich hier umsehen und dann werden wir die Bewismittel sofern vorhanden einsammelln und abrücken und euch empfehlen demnächst besser acht zu geben!"


    kurz danach begannen die MIles auch schon mit ihrer Arbeit und suchten erneut eine Casa nach Hinweisen ab ...

  • "Aber natürlich wird es danach eine Untersuchung geben allerdings läuft diese Untersuchung schon seit einigen Tagen, wenn auch nicht auf eure Villa bezogen!"


    Dragonum hatte das Gefühl das man ihn nicht für voll nahm in dieser Runde ... aber es war ihm auch egal er hatte sich nie wirklich gut mit Patriziern verstanden diese waren immer so eingebildet ...


    Sim-Off:

    :D

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!