[Hafeneröffnung] Die Spiele

  • Es ist ein schöner Herbsttag, die Sonne scheint leicht herab und der Himmel ist strahlend blau. Nur eine leichte Brise weht von der See herauf, trägt den Duft des Meeres in den Hafen und über die aufgebauten Tribünen.


    Das Hafenbecken ist leer, die Kaianlagen geräumt. Das Wasser ist fast spiegelglatt, einige Möwen fliegen über das Wasser.


    Etwa 50 Schritte vom Rand des Hafenbeckens wurde ein grosse, halbrunde Holztribüne errichtet, so das Publikum etwas erhöht von dem Geschehen in der Arena auf drei nach oben aufgestuften Rängen stehen und zuschauen kann.


    Ins Auge fällt die elegant geschmückte Ehrenloge, direkt gegenüber dem Hafenbecken. Dort werden sich die Würdenträger aus Stadt, Provinz und Imperium versammeln.


    Sklaven und Bedienstete der Stadt lassen die Besucher auf die Tribünen

  • Mit Paulina an dem Arm, den ich ihr Angeboten hatte, schlendere ich in zu den Spielen am Hafenbecken.


    Zahlreiche Zuschauer drängen sich schon in Richtung der einfachen Tribünen, die Bediensteten der Stadt und die zahlreichen freiwilligen Helfer haben alle Hände voll zu tun, doch ich sehe, sie haben alles im Griff.


    So kann ich mich voll auf die Spiele und auf die Frau an meiner Seite konzentrieren....


    Mit ihr an meiner Seite betrete ich die Ehrentribüne...

  • Blass, fast weiss wie meine Trauertunika, saß ich neben meiner Schwester. Untypisch stumm und mit gefallteten Händen, saß ich da einer Statue gleich.
    Doch ich musste auf andere Gedanken kommen. Ich musste mich ablenken. Daher war ich froh gewesen, als Sevy mich bat, auf der Ehrentribüne Platz zunehmen.

  • Avitus hatte von den Spielen erfahren, da sein Onkel vom Senat als Proconsul bestätig wurde, ging er davon aus, ihn hier zu finden, denn nichts war ihm mehr zu wieder als auf der Tribüne des Pöbels Platz zunehmen.

  • Avitus stand nun vor der Ehrentribüne, dort sprach er den ersten an, der ihn über dem Weg lief, "Bitte sag, wie komme ich auf die Ehrentribüne, denn eine Einladung liegt nicht vor, doch der Senator Agrippa ist mein Onkel."

  • Der beginnende Trubel tat mir gut. Überall gab es etwas zu sehen. Die Ränge füllten sich. Was gab es schöneres, als Menschen zu beobachten. Es lenkt so schön vom Kummer in meinem Herzen ab.

  • Ich gehe mit Paulina zu Sevy, Fausta und Calpurnia...

    "Salve Sevy,...Fausta..., werte Calpurnia..."


    Eigentlich hätte ich ihr in diesem Moment mein Beileid aussprechen sollen, doch ich lasse es. Irgendwie merke ich, das sie sich etwas abgelenkt ist. Und dazu sollen die Spiele ja auch sein...

    "Calpurnia, Fausta, darf ich euch Paulina vorstellen ? Sevy, dir hatte ich sie ja schon richtig vorgestellt... "

  • Freundlich begrüßte ich Crassus und seine Paulina.


    "Es ist mir eine Freude euch beide kennenzulernen. Ihr seid ein Bruder von Sevy?"

  • Leicht gespielt beleidigt sah ich sie an...


    "Seh ich so alt aus...."grinste ich, "Nein, ich bin sein Sohn. Er hat mich adoptiert."

    "Ausserdem, wir hatten schon das Vergnügen einander zu treffen. Du kannst einmal bezüglich einer Handelsermächtigung in mein Officium...Damals war ich noch Scriba der Stadt."

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