• Vestalia
    Fest der Vesta am IX.VI.
    Ritus
    Die Matronen begeben sich barfuß zum Tempel der Göttin. Die Vestalinnen teilen dem Volk die Mola Salsa aus. Das Heiligtum des Tempels, der Penus Vestae, steht vom VII.-XV.VI. offen. Der Penus wird gesäubert und der Kehricht am XV. weggeführt. Die Mühlsteine und die Esel, die sie trieben, werden mit Blumengewinden und -kränzen geschmückt.
    Historia
    Als nach 170 v.Chr. das Bäckereigewerbe in Rom aufkam wurden die Vestalia zum Fest der Bäckergilde.

  • Confarreatio
    Durchführungsverordnung des Cultus Deorum
    zur Lex Iunia et Scribonia de Matrimonio Doteque


    Bekleidung der Braut
    Das Brautkleid besteht aus einem langen feuerfarbenen Kleid über der tunica recta (eine weisse saumlose Tunika mit Wollgürtel). Darüber kommt noch ein flammeum genannter oranger Schleier. Die Schuhe müssen die gleiche Farbe, wie der Schleier aufweisen. Das Haar wird bereits am Abend zuvor zu sechs Zöpfen geflochten und kegelförmig hochgesteckt.


    Opfer
    Am Morgen der Hochzeit wird ein Tieropfer den Göttern dargebracht, um aus dessen Eingeweiden auf den Willen der Götter schliessen zu können. Dann brachte die Brautführerin das Paar zum Altar, wo ein Schwein geopfert wird, um bei den Göttern für eine glückliche Ehe zu bitten.


    Eheschliessung
    Die zu Verheiratenden sitzen auf zwei nebeneinander stehenden Stühlen, auf denen ein Vlies liegt. Es folgt die Unterzeichnung des Ehevertrages, das Ja-Wort und der Austausch der Ringe. Zum Zeichen der Treue reichen sich die Brautleute die Hand (dextrarum iunctio). Man erbittet zudem den Segen von fünf Gottheiten: Iuppiter als Garanten der Bindung, Iuno als Ehegöttin, Venus als Liebesgöttin, Fides als verkörperte Treue und Diana als Muttergottheit. All dies gschieht vor fünf Zeugen. Im Rahmen der Zeremonie werden Früchte, Opferschrot und Brot aus Weizenspelt geopfert. Einen Kuchen aus Weizenspelt teilen sich die beiden zukünftigen Ehepartner. Die Frau übernimmt nun den Haushalt und gibt dafür drei Münzen. Eine erhölt ihr Mann, eine wird für die Laren auf den Herd gelegt und die dritte für die Gottheit der nächsten Kreuzung in den nächstliegenden Kreuzgang geworfen.


    Hochzeitsmahl
    Keine Vorgaben


    Planetenaufgang
    Der Aufgang des Planeten Venus am Abend kennzeichnet das endgültige Aus der Beziehungen zu den Eltern. Zu diesem Zeitpunkt wird die Jungvermählte symbolisch der Mutter entrissen. Sie tut so, als ob sie sich fürchten würde und die Gäste ziehen sie aus der mütterlichen Umarmung.


    Domnum Decuctio
    Der Brautzug aus drei Knaben, deren Eltern noch leben, bringt das Paar zum Haus des Ehemannes. Die ausgelassene Gesellschaft begleitet den Zug ebenfalls und brachte manch anzügliches Lied dar. Gesänge, Hymnen und Spässe sollen finstere Gedanken fernhalten. Dabei werden Nüsse als Zeichen der Fruchtbarkeit an die Passanten verteilt.


    Brautnacht
    Beim Haus des künftigen Ehemannes angelangt, wird die Braut von ihm über die Schwelle getragen. Es ist ihr unter allen Umständen verboten selbst über die Schwelle zu gehen. Dies verhindert, dass die Braut über die Schwelle stolpern kann, denn dies gilt als äusserst böses Omen. Anschliessend umwickelte die Braut den Türpfosten mit Wolle und bestreicht ihn mit Fett und Öl. Dies dient dem Vertreiben von bösen Geistern, die dem Brautpaar in der ersten Nacht schaden können. Die Braut wurde von Frauen, die nur einmal verheiratet sein durften, zum Bett des Mannes gebracht. Dieser empfängt sie mit Feuer und Wasser. Nun spricht sie die altehrwürdige Formel "Ubi tu Gaius, ego Gaia". Wenn der Ehemann seiner Angetrauten den Gürtel zu lösen beginnt, zieht sich die Gesellschaft zurück und feierte an einem anderen Ort weiter.


  • Fontinalia


    Ritus
    Zu Ehren de Gottes Fons wird heute Wein an jeden Bürger Roms verschenkt um dies zu Feiern.


    Historia
    In der Antike galten Quellen als heilige Orte. Wurde zunächst noch die sich in dem sprudelnden Element manifestierende Göttlichkeit verehrt, schufen sich die Menschen nach der Festlegung eines fixen Opfertermins eine eigene Gottheit mit Namen Fons.
    Es gab mit der Fontinalia (auch Fontanalia) am 13. Oktober ein eigenes Fest zu Ehren des Gottes Fons. Um dieses Datum sprudelten nach der monatelangen Trockenheit des Sommers wieder alle Quellen. Es ist davon auszugehen, dass das Fest deshalb ursprünglich als feriae conceptivae (bewegliches Fest) konzipiert war. An diesem Tag warf man Blumen in die Quellen und schmückte Brunnen mit Kränzen. Hintergrund dürfte ein alter Segenszauber für Erflehung von genügend Wasser gewesen sein.


    Dixit
    Secundus Artorius Octavian

  • Meditrinalia
    Fest der Medritrina am XI.X.
    Ritus
    Der Most der neuen Ernte wird als Trankopfer gebracht. Der Most wird bei den Feierlichkeiten auch getrunken um dank der magischen Eigenschaften des Weines eine gute Gesundheit zu erlangen.
    Historia
    Der Name des Festes leitet sich auch von medeor ("heilen") ab.
    Die Existenz der Göttin ist nicht sicher.
    Dixit
    Sinona Matinia

  • Captio Adultae

    Ritus
    Der Pontifex Maximus oder der von ihm bestimmte Vertreter spricht zu der angehende n Vestalin folgende Worte "Ich, (Name, Titel), rufe Dich (Titel Name), in den Dienst der Vesta". Mit den Worten "Vestae inserviendo consumer" erklärt nun die Kandidatin ihren Willen Ihr Leben der Vesta zu weihen. Mit den Worten "Factum infectum fieri non potest" nimmt der Pontifex Maximus oder der von ihm bestimmte Vertreter sie als Adeptin in den Dienst der Vesta auf. Aus diesem kann sie nur den Tod oder das Wort des Pontifex Maximus ausscheiden.
    Historia
    nihil
    Dixit
    Gnaeus Fabius Antistes

  • Coemptio
    Durchführungsverordnung des Cultus Deorum
    zur Lex Iunia et Scribonia de Matrimonio Doteque


    Bekleidung der Braut
    Das Brautkleid besteht aus einem langen feuerfarbenen Kleid über der tunica recta (eine weisse saumlose Tunika mit Wollgürtel). Darüber kommt noch ein flammeum genannter oranger Schleier.


    Opfer
    Am Morgen der Hochzeit wird ein Tieropfer den Göttern dargebracht, um aus dessen Eingeweiden auf den Willen der Götter schliessen zu können. Dann brachte die Brautführerin das Paar zum Altar, wo durch ein weiteres Opfer bei den Göttern für eine glückliche Ehe zu bitten.


    Eheschliessung
    Die zu Verheiratenden sitzen auf zwei nebeneinander stehenden Stühlen. Es folgt der symbolische Kaufakt, bei der die Frau in den Besitz des Mannes übergeht. Dabei kauft der Bräutigam dem Brautvater für ein As ab. Zum Zeichen der Treue reichen sich die Brautleute die Hand.


    Hochzeitsmahl
    Keine Vorgaben


    Domnum Decuctio
    Der Brautzug aus drei Knaben, deren Eltern noch leben, bringt das Paar zum Haus des Ehemannes. Die ausgelassene Gesellschaft begleitet den Zug ebenfalls und brachte manch anzügliches Lied dar. Gesänge, Hymnen und Spässe sollen finstere Gedanken fernhalten. Dabei werden Nüsse als Zeichen der Fruchtbarkeit an die Passanten verteilt.


    Brautnacht
    Beim Haus des künftigen Ehemannes angelangt, wird die Braut von ihm über die Schwelle getragen. Es ist ihr unter allen Umständen verboten selbst über die Schwelle zu gehen. Dies verhindert, dass die Braut über die Schwelle stolpern kann, denn dies gilt als äusserst böses Omen. Anschliessend umwickelte die Braut den Türpfosten mit Wolle und bestreicht ihn mit Fett und Öl. Dies dient dem Vertreiben von bösen Geistern, die dem Brautpaar in der ersten Nacht schaden können. Die Braut wurde von Frauen, die nur einmal verheiratet sein durften, zum Bett des Mannes gebracht. Dieser empfängt sie mit Feuer und Wasser. Nun spricht sie die altehrwürdige Formel "Ubi tu Gaius, ego Gaia". Wenn der Ehemann seiner Angetrauten den Gürtel zu lösen beginnt, zieht sich die Gesellschaft zurück und feierte an einem anderen Ort weiter.

  • Ius Iurandum Cultus Deorum

    Ritus
    Auf Aufforderung des Pontifex Maximus oder des Rex Sacrorum hat jedes Mitglied des Cultus Deorum im Pantheon folgenden Eid zu sprechen:
    "Ego, (Titel Name), deos deasque imperatoremque romae in omnibus meae vitae publicae temporibus me culturum, et virtutes romanas publica privataque vita me persecutorum esse iuro. Ego, (Titel Name) religioni romanae me fauturum et eam defensurum, et numquam contra eius statum publicum me acturum esse, ne quid detrimenti capiat iuro.". Mitglieder des Cultus Deorum die dieser Aufforderung ohne triftigen Grund nicht nachkommen können ihres Amtes und ihres Ranges verlustig gehen.
    Historia
    nihil
    Dixit
    Gnaeus Fabius Antistes

  • Lectus Funebris

    Ritus
    Die Augen des Toten werden geschlossen und sein Name wird gerufen. Danach wird er gewaschen und mit wohlriechendem Öl gesalbt und in Festgewänder gekleidet. Nun wird er bis zu mehreren Tagen auf einem Totenbett (Lectus funebris) im Haus aufgebahrt und die Trauenden können Abschied nehmen. Die festgelegten Klageweiber stimmen die Totenklagen an.
    Historia


    Dixit
    Gnaeus Fabius Antistes

  • Amicus Cultus Deorum

    Ritus
    Der Status eines "Amicus Cultus Deorum" (Freundes des Cultus Deorum) eröffnet für Bürger, die nicht Mitglied des Cultus Deorum sind, auf Antrag den Zugang zum Officium des Rex Sacrorum. Vorraussetzung ist die Leistung des Eides Ius Iurandum Cultus Deorum Der Status wird vom Rex Sacrorum oder vom Pontifex Maximus verliehen oder aufgehoben.
    Historia
    nihil
    Dixit
    Gnaeus Fabius Antistes

  • Hostis Cultus Deorum

    Ritus
    Der Status eines "Hostis Cultus Deorum" (Feindes des Cultus Deorum) bringt automatisch ein "Interdictum Cultus Deorum" mit sich. Der Status wird vom Rex Sacrorum oder vom Pontifex Maximus verliehen oder aufgehoben.
    Historia
    nihil
    Dixit
    Gnaeus Fabius Antistes

  • Interdictum Cultus Deorum

    Ritus
    Der Cultus Deorum behält sich das Recht eines "Interdictum Cultus Deorum" vor. Von diesem können Einzelpersonen, Gentes oder Factiones betroffen sein. Betroffene Personenkreise erhalten keine Unterstützung vom Cultus Deorum. Dies umfasst unter anderem Verlobungen, Heiraten, Triumphzüge, Trauerzüge, Begräbnisse und Beförderungen. Das "Interdictum Cultus Deorum" kann nur vom Rex Sacrorum oder vom Pontifex Maximus verhängt oder aufgehoben werden.
    Historia
    nihil
    Dixit
    Gnaeus Fabius Antistes

  • "Das du entscheiden kannst, wer aus dem CD ausgeschlossen wird, der Kaiser hat auch nicht immer für alles Zeit, es sollte noch jemand mit entscheiden!"

    Hochachtungsvoll


    Cicero Octavius Anton


    QUAESTOR URBANUS


    Pater der Gens Octavia
    Pater der Factio Russata




  • Cerealia


    Anfang der Ludi Cereris: XII. IV.
    Höhepunkt der Spiele als Festtag "Cerealia": XIX. IV.


    Historia


    Ceres, die alles Leben auf der Erde hervorbringt, wird als Göttin des Ackerbaus, der Futterpflanzen und insgesamt der (Feld-) Früchte verehrt. Daher ist Ceres sehr wichtig für das Imperium Romanum, welches häufig an Getreideknappheit leidet. Sie zu ehren ist unentbehrlich für das römische Volk.
    Ebenso ist Ceres weiterführend die Göttin der Ehe und des Todes.


    Ihr Tempel "Aedes Cereris Liberi Liberaeque" liegt in der Nähe des Circus Maximus auf dem Aventin und wird besonders von der Plebejern verehrt. Mit ihren Kindern Liber (Synonym für Bacchus) und Libera (Synonym für Proserpina, ihre Tochter) bildet Ceres eine chthonische (der Erde angehörende) Göttertrinitas als Gegensatz zur himmlischen (kapitolinischen oder uranischen) Trias aus Jupiter, Juno und Minerva.


    Ritus


    Das Fest lautet Cerealia und wird am XIX. IV. gefeiert.
    Der Tag ist der Höhepunkt der 7 Tage vorher beginnenden Ludi Cereris am XII. IV. .
    Sie enden mit grossen Wagenrennen, die die Aediles Plebis zum Vorsitz haben.
    Ein Ritual des letzten Tages ist, dass Füchse mit Fackeln, welche an ihre Schwänze gebunden, in die Arena geschickt werden.


    Ceres nimmt in diesen Tagen meistens Opfer aus einer Art Kornkuchen und Salz an, als auch Weihrauch (auf einem alten Herd; in veteres focos).
    Beliebt ist auch die Herstellung eines Liebestrank aus Knoblauch und Koriander, um seinen Liebsten oder seine Liebste mit Ceres Hilfe für sich zu gewinnen.
    Auf dem Land opfern die Leute Milch, Honig und Wein an den Cerealia (vorallem am Schlusstag), nachdem sie dreimal rund um die Felder getragen wurden.
    Dabei gehen oder tanzen die Bauern mit brennenden Fackeln um ihre Felder und ehren damit Ceres, die Göttin der Ernte.


    Bekleidung
    Bei den Spielen werden weisse Kleider getragen.


    Dixit
    Didia Liliana

  • Auspicium Augurium
    Die von den Auguren vorgenommene Vogelschau. Ein Augurium Impetrativum wird eingeholt; ein Augurium Oblativum bietet sich von selbst dar.


    Historia
    Der Gründungsakt der Vogelschau ist das Augurium Augustum, das Vorzeichen der 12 Geier, das Romulus durch die Auspizien einholte und auf dem die Gründung der Stadt beruht. Ihre regelgerechte Abhaltung oblag später den Auguren, einem collegium von ursprünglich drei, später bis zu 16 Mitgliedern. Jedes offizielle politische Ereignis hatte die „Auspizien" zu seiner Voraussetzung. Äußeres Kennzeichen war der „lituus" (Krummstab), mit dem der Beobachtungsraum („templum") abgegrenzt wurde. In spätrepublikanischer Zeit beobachtete man stärker die Futteraufnahme von Hühnern.
    Dixit
    Gnaeus Fabius Antistes

  • Feriae Annae Perennae
    Fest der Anna Perenna am XV.III.
    Ritus
    Das Fest wird am ersten Meilenstein der Via Flaminia gefeiert. Man opfert der Göttin im Rahmen eines Volksfestes im Grünen um möglichst lange zu leben. Dabei wird für jedes Lebensjahr das man zu Leben trachtet ein kleiner Becher Wein getrunken.
    Historia
    Die Herkunft des Festnamens ist unklar, wir haben keine deutung mehr dafür. Ovid gibt zwei Erklärungen an: (1) Anna Perenna war eine Schwester der Königin Dido, die nach deren Tode aus Karthago nach Rom fliehen musste. Dort war sie vor der Eifersucht der Lavina nicht sicher und wurde in eine Nymphe verwandelt. (2) Anna Perenna war eine alte Frau, die die auf den Mons Sacer ausgewanderte Plebs mit Kuchen versorgte.
    Dixit
    Flavia Messalina Oryxa

  • Venus Libitina

    Libitina ist ein Beiname der Göttin Venus und sie hat in Rom Hain und Tempel. Sie ist diejenige Göttin, die für das ordnungsgemäße Bestattungswesen wacht und Göttin des Todes sowie der Verstorbenen. Hier hinterlegt man für jeden Toten ein Geldstück, das Sterberegister wird hier geführt. Dieser Tempel ist auch für alles, was mit dem Bestattungswesen zusammenhängt betraut. Der Tempel steht am Libitinischen Tor, das zum allgemeinen Friedhof Roms hinausführte.

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